Einleitung

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient! Liebe Kolleg*innen!

Im Folgenden finden Sie eine österreichweite Liste der von der ÖGUM zertifizierten Ärztinnen und Ärzte. Alle hier angeführten Ultraschalluntersucherinnen und -untersucher erfüllen die Qualifikationsanforderungen dieser Gesellschaft. Es sind Ärztinnen und Ärzte, für die diese Untersuchungsmethode ein wichtiges Instrument bei der Betreuung von Patienten ist und die freiwillig die strengen und umfangreichen Leistungskriterien der ÖGUM erfüllen.
Wir haben die Liste in Untersuchungsbereiche wie z.B. Bauch, Hals, Geburtshilfe, etc. gegliedert. Weiters sehen Sie in jedem Bereich die Zertifizierungstypen ÖGUM Stufe 1, 2 oder 3:

ÖGUM Stufe 1 zertifizierte Ärztinnen und Ärzte sind für alle in der täglichen Routine auftretenden Problemstellungen ideale Ansprechpartner. Die Ultraschall-Ausbildung dieser Ärztinnen und Ärzte ist entsprechend des Selbstverständnisses der ÖGUM überdurchschnittlich.

ÖGUM Stufe 2 zertifizierte Ärztinnen und Ärzte führen zusätzlich Spezialuntersuchungen durch und bilden im persönlichen Kontakt Kolleginnen und Kollegen in Ultraschall aus.

ÖGUM Stufe 3 zertifizierte Ärztinnen und Ärzte erfüllen die Kriterien der Stufe 2 und 3. Sie verbringen einen großen Teil der Arbeit mit Ultraschall und sind mit der Abhaltung von ärztlichen Ultraschallkursen sowie wissenschaftlichen und fachpolitischen Problemstellungen betraut.

Wir betonen, dass alle hier genannten Kolleginnen und Kollegen Ärztinnen und Ärzte sind, die diese Untersuchung im Sinne einer hohen Qualität selbst durchführen.

HIER kommen Sie zum Stufeninhaberverzeichnis.

  1. Die Österreichische Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (ÖGUM) stiftet für eine hervorragendes Forschungsprojekt auf dem Gebiet der Ultraschalldiagnostik den Förderungspreis der ÖGUM.

  2. Der Förderungspreis der ÖGUM besteht aus einer Urkunde und einem Geldbetrag (zur Zeit von EUR 3.000,–). Der Geldbetrag wird aus den Mitteln der ÖGUM gespeist.

  3. Der Preis wird jährlich im Rahmen der Jahreshauptversammlung der ÖGUM vergeben bzw. im Rahmen des Dreiländertreffens, so dieses in diesem Jahr in Österreich stattfindet. Der Preis wird vom Präsidenten der ÖGUM verliehen.

  4. Sind an dem prämierten Projekt mehrere Autoren beteiligt, so erhält jede Person eine Urkunde, der Geldbetrag steht dem Erstautor zur Verfügung.

  5. Die Bewerber müssen Mitglieder der ÖGUM sein.

  6. Für die Bewerbung dieses Preises muss ein Projekt ausgearbeitet sein, das einen klinischen oder experimentellen Aspekt der Ultraschalldiagnostik zum Inhalt hat. Dieses Projekt sollte in Folge in einem Zeitraum von zwei Jahren abgeschlossen werden und in einer peer-reviewed wissenschaftlichen Zeitschrift zur Publikation angenommen oder zur Publikation eingereicht worden sein.

  7. Da der Preis der Förderung des Nachwuchses dienen soll, sind Projekte von Klinikvorständen, Abteilungsleitern und Institutsvorständen (Primarärzte, Chefärzte) von der Einreichung als Erstautor ausgenommen.

  8. Der Förderungspreis hat insbesondere die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses zum Inhalt. Im Antrag zum Projekt ist eine Auflistung der Verwendung der Geldmittel beizulegen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass physische Materialien (technische Geräte, Schallköpfe, Computer etc.) nicht primär Inhalt der Förderung sein sollen. Der Finanzbedarf kann insbesondere für Kosten aufgelistet werden, welche durch Dateneingabe und Datenverwaltung, statistische Auswertung etc. an Personalkosten und Materialaufwand anfallen. Damit soll insbesondere sichergestellt sein, dass die Förderung auch in solchen Institutionen wissenschaftliches Arbeiten ermöglicht, in denen eine wissenschaftliche Infrastruktur nicht auf Universitätsniveau vorhanden ist.

  9. Ein für diesen Preis eingereichtes Projekt ist in 6facher Ausfertigung (Sprache: Deutsch oder Englisch, Kurzversion von nicht mehr als 2 Din A4-Seiten) unter ergänzender Auflistung der Verwendung der Geldmittel bis zum jeweiligen 30. April des Einreichungsjahres im Sekretariat der ÖGUM einzureichen. Zu diesem Zeitpunkt ernennt der Vorstand der ÖGUM ein Kuratorium, bestehend aus fünf Mitgliedern der ÖGUM unterschiedlicher medizinischer Subspezialitäten, von welchen einer als Vorsitzender fungiert. Dieses Kuratorium bestimmt aus der Reihe der eingegangenen Projekte das singuläre Förderungsprojekt. Die Entscheidung des Kuratoriums wird mit Stimmenmehrheit gefällt, muss sich auf ein einziges Projekt beziehen, ist endgültig und unanfechtbar. Die Projektunterlagen sind zu anonymisieren. In einem Beibrief sind die entsprechenden Daten (Autoren, Institution, Adresse et al.) beizulegen. Eine Einreichung auf elektronischem Wege über die E-Mail des Sekretariates (siehe Homepage der ÖGUM) wird gegenüber dem Postwege bevorzugt.

  10. Der Präsident der ÖGUM und das Kuratorium sind bezüglich der eingegangenen Projekte und der Autoren sowie der Auswahl der Projekte zu strengstem Stillschweigen verpflichtet. Der Vorstand der ÖGUM ist lediglich über die Zahl der jeweils eingegangenen Projekte, nicht aber über deren Autoren und Titel zu informieren.

  11. Nach der Entscheidung macht der Präsident der ÖGUM der(m) ErstautorIn des zu prämierenden Projektes schriftlich Mitteilung und lädt ihn (sie) zu dem im Rahmen der Jahreshauptversammlung (oder des Dreiländertreffens, so dieses in Österreich stattfindet) stattfindenden Festakt ein. Die Projektpreisträger sind verpflichtet, im Rahmen der Jahreshauptversammlung bzw. des jeweiligen Ultraschall-Dreiländertreffens in Österreich 2 Jahre nach Prämierung ihres Projektes der Jahreshauptversammlung über den Projektfortlauf zu berichten. Kommen sie dieser Aufforderung nicht nach, so sind die überreichten Geldmittel umgehend an die ÖGUM zu retournieren. Diese Berichterstattung hat im Rahmen eines fünfminütigen, projektbezogenen Vortrages zu erfolgen.

  12. Wird in einem Jahr kein einziges Projekt eingereicht, so wird der ÖGUM-Förderungspreis nicht vergeben.

2019

Dr. Marcel Razpotnik / Klinikum Klagenfurt am Wörthersee

Co-Autoren:Simona Bota, Michael Hackl, Gerald Lesnik


Frühzeitige Erkennung der Kardiomyopathie bei Patienten mit Leberzirrhose mittels Strain Echokardiographie und die Korrelation zur Lebersteifigkeit und Schweregrad der Leberzirrhose

 

2018

Es wurde kein Förderpreis vergeben.

 

2017

Es wurde kein Förderpreis vergeben.

 

2016

Dr. Leonhard Gruber / Medizinische Universität Innsbruck

Verbesserte Diagnostik und Prognostik des Karpaltunnelsyndroms mittels Erfassung von Flipwinkeln, neuraler Deformierbarkeit und faszikulärer Freiheit

 

2015

Es wurde kein Förderpreis vergeben.

 

2014

Es wurde kein Förderpreis vergeben.

 

2013

Dr. Christian Siedentopf / Medizinische Universität Innsbruck

Meralgia paraesthetica: Ultraschall gezielte Infiltration mit Follow-up-Daten über 12 Monate

Co-Autoren: C. Martinoli, G. Feuchtner, M. Sojer, W. Jaschke, A. Klauser

Meralgia paraesthetica:Ultraschall gezielte Infiltration mit Follow-up-Daten über 12 Monate

 

2012

Priv. Doz. Dr. Christian Dejaco / Medical University Graz

Sonoelastographie zur Objektivierung der Speicheldrüsenfunktion
bei Patienten mit Sjögren Syndrom

Ko-Autoren : Dezordo, W. Graninger, D. Heber, J. Hermann, R. Lipp, A. Lutfi, M. Magyar, D. Zauner

 

2011

Dr. Alexander Loizides / Medical University Innsbruck

Perfusion Pattern of Musculoskeletal Masses Using Contrast Enhanced Ultrasound: A Helpful Tool for the Characterization?

Co-Autoren : S. Peer, M. Plaikner, T. Djurdjevic, H. Gruber

 

2010

Dr. Peter Michael Zechner / Österr. Rotes Kreuz Graz

The presence or absence of cardiac movement identified on prehospital echocardiography predicts outcome in cardiac arrest patients

Co-Autor: G. Aichinger

 

2009

Dr. Helmut Prosch / Otto Wagner Spital Wien

Sonografische Lokalisation nicht tastbarer Implanon-Hormonimplantate

Co-Autoren : V. Westermayer, R. M. Walter, G. Mostbeck

 

2008

Dr. Tobias De Zordo / Medical University Innsbruck

Real-time Sonoelastography Findings in Healthy Achilles tendons

Co-Autoren : A. S. Klauser, G. Feuchtner, C. Fink, M.Reindl, V. Smekal

Richtlinien der Österreichischen Ärztekammer

ÖÄK – Zertifikatsrichtlinie Sonographie
ÖÄK – Zertifikationsrichtlinie Sonographie Zusatz

Die Richtlinien sind mit 06.04.2011 in Kraft getreten.

Information zur Aufwandsentschädigung bei Zertifizierungen:
Jedem Arbeitskreisleiter der ÖGUM ist es freigestellt, eine Aufwandsentschädigung für die Zertifizierung in maximaler Höhe von € 100,00 pro Antrag einzuheben.

Die ÖGUM kooperiert mit den Schwestergesellschaften DEGUM (Deutschland) und SGUM (Schweiz) sehr eng, um einen fachlichen und wissenschaftlichen Austausch auf dem Gebiet des Ultraschalls in der Medizin zu fördern.

Ein Zeichen dieser Kooperation sind nicht nur die regelmäßigen Treffen der Arbeitsgruppen sondern auch das einmal jährlich stattfindende Drei-Länder-Treffen (DLT), welches im 3-jährigen Turnus jeweils von einer Gesellschaft federführend im eigenen Land organisiert und abgehalten wird.

Dieses DLT hat sich in mittlerweile mehr als 25 Jahren zu dem größten interdisziplinären Ultraschallkongress in deutscher Sprache entwickelt und bietet sowohl praktische Anwenderkurse als auch Forschungsergebnisse als Themenschwerpunkte.

Das 44. Dreiländertreffen der ÖGUM/DEGUM/SGUM hat von 29. Juni bis 01. Juli 2022 in Zürich stattgefunden.

Das nächste Dreiländertreffen der ÖGUM/DEGUM/SGUM findet von 11. bis 14. Oktober 2023 in Mainz statt.  

Weitere Informationen finden Sie unter www.ultraschall2022.ch und unter  https://www.ultraschall2023.de

 

Was bietet die ÖGUM Studenten bzw. Ärzten in Ausbildung ?

Die ÖGUM hat sich zum Ziel gesetzt, die medizinischen Ultraschalldiagnostik wissenschaftlich und praktisch zu fördern. Dazu gehört auch die Förderung von und Vorsorge für Aus- und Fortbildung aller Personen, die in der medizinischen Ultraschalldiagnostik tätig sind.

Daher kooperiert die ÖGUM mit Medizinuniversitäten, Lehrspitälern und anderen Fachverbänden zur Sicherstellung einer qualitätsgesicherten Ultraschallausbildung auf höchstem Niveau.

ÖGUM-Mitglieder aus verschiedensten Fachgebieten sind als Lehrende an Universitäten oder in Ausbildungskursen tätig und vermitteln aktuelles Fachwissen

Medizinstudenten und fach-verwandte Studenten (z.B. Medizinphysik, Medizintechnik) können sich dadurch im Studium oder durch externe Kurse aktuelles Fachwissen zur Ultraschalldiagnostik aneignen und vertiefen oder berufsspezifische Kenntnisse erwerben.

Die ÖGUM unterstützt und fördert z.B. die studentische Initiative von Sono4You.

Auch ohne abgeschlossenes Hochschulstudium kann schon von einer außerordentlichen ÖGUM-Mitgliedschaft profitiert werden:

– Erwerb der Zusatzqualifikation „ÖGUM StudentInnen-Tutor“ (ÖGUM-Zertifikat),
inkl. Nennung auf der ÖGUM-Website als zertifizierter StudentInnen-Tutor

– praktischer und wissenschaftlicher Erfahrungsaustausch mit Praktikern & Experten

– fachübergreifende Gesellschaft mit über 900 Mitgliedern

– unter 35 Jährige genießen ermäßigten Mitgliedsbeitrag

– vergünstigter Eintritt bei Dreiländertreffen der ÖGUM, SGUM und DEGUM

– Informationen zu neuesten Standards bei Untersuchung und Dokumentation

– Bewerbung um den ÖGUM-Förderpreis für hervorragende Arbeiten
aus dem Bereich der Ultraschalldiagnostik

– Zugang zum Memberbereich (download von Postern, Vorträgen etc.)

– u.a.

Ausbildung zum „StudentInnentutor“ mit ÖGUM-Zertifikat

Die ÖGUM hat ein Ausbildungsprojekt gestartet, um engagierten Studentinnen und Studenten, die sich für die Ultraschallbildgebung &-anwendung interessieren, eine Ausbildung auf ÖGUM zertifiziertem Sonographie-Niveau anzubieten und diese zu fördern. Bei erfolgreichem Abschluß wird der Titel zertifizierter „ÖGUM-StudentInnentutor“ verliehen.

Voraussetzungen zum Erwerb der ÖGUM-Zusatzqualifikation
(Nachweise erforderlich)

  1. Studierende ab 2. Semester Studienjahr sind zugelassen
  2. absolviertes Wahlfach Ultraschall (z.B. Abdomen) an einer österr. Medizin-Universität oder absolvierter Fortbildungsgrundkurs der ÖGUM
  3. Technische Basiskenntnisse der klassischen Ultraschalltechniken sowie Sicherheitsaspekte, potenzielle Bioeffekte & Artefakte
  4. aktive ÖGUM-Mitgliedschaft als StudentIn

Prüfungsablauf
Studierende übermitteln das Anmeldeformular an die Geschäftsstelle und melden sich damit zu der Prüfung (Zertifikation) an. Sie erhalten eine/n entsprechende/n ÖGUM-AnsprechpartnerIn an ihrer Universität genannt, bei der/dem die Prüfung abgelegt werden kann:

– Medizinischer Teil: Inhaltlich umfasst die Prüfung den gesamten transabdominell untersuchbaren Bereich, zu dem 4 Fragen gestellt werden. Die Beantwortung soll möglichst praktisch durch Darstellung mittels Ultraschallgerät durch den/die Studierende/n erfolgen.

– Technischer Teil: Zusätzlich werden die technischen Basis-Kenntnisse durch 6 Multiple-Choice Fragen geprüft.

Die Prüfung (Zertifikation) ist bestanden, wenn der anatomische Teil mit 3 positiven, der technische Teil mit 4 positiv beantworteten Fragen absolviert wurde.
Die Prüfung wird dokumentiert und von ÖGUM-PrüferIn und Studierenden unterschrieben und der ÖGUM-Geschäftsstelle übermittelt, die dann das Zertifikat ausstellt.
Eine negative Prüfung kann in einem zeitlichen Abstand von mind. 3 Monaten wiederholt werden.

Benefit für Studierende mit ÖGUM-Zusatzqualifikation

  • Nennung auf der ÖGUM-Website als qualifizierte/r TutorIn
  • Kostenloser Eintritt auf Dreiländertreffen in Österreich
  • Teilnahme an einem Anwenderseminar (AWS) auf einem Dreiländertreffen in Österreich (nach Verfügbarkeit)
  • Mitarbeit in der Sonohöhle als Sono-TutorIn und/oder Hands-On-Modell
    (Planung & Tutortätigkeit ist nur ÖGUM-StudentInnentutorInnen vorbehalten)
  • Mitarbeit in entsprechenden Arbeitskreisen als StudentIn
  • Zugang zu internen Mitgliederinformationen (z.B. Online-Zeitschrift)
  • Knüpfung neuer fachlicher Kontakte
  • Profitieren von ExpertInnen-Erfahrungen
  • Sonographie-Ausbildung nach ÖGUM-Richtlinien
  • Dokumentation der erworbenen fachlichen Kompetenz an Heimatuniversität und Skills-Labs durch das ÖGUM-Zertifikat

Bestimmungen zur Ausübung der ÖGUM-StudentInnentutorInnen Tätigkeit:

  • auf dem nächstfolgenden DLT nach Zertifikats-Verleihung und aktiver Anmeldung als TutorInnen-TeilnehmerIn
  • auf zukünftigen DLTs durch Nachweis von einschlägigen Fortbildungen und aktiver Anmeldung als TutorInnen-TeilnehmerIn und aufrechter ÖGUM-Mitgliedschaft

Übersicht Medizinische Kenntnisse
Anatomie
Inhaltlich umfasst die Prüfung „Abdomen“ den gesamten transabdominell untersuchbaren Bereich. Schwerpunkte sind die Standardschnitte, die auf dem ÖGUM Poster Abdomen abgebildet sind

  • Leber
    Lebersegmente und Darstellung der verschiedenen Gefäßsysteme
  • Gallenblase und ableitende Gallenwege
    Darstellung und sichere Differenzierung der Strukturen im Leberhilus
  • Pankreas
    Möglichst umfassende Darstellung des gesamten Organs in verschiedenen Schnitten,
    auch Darstellung der Cauda pancreatis durch die Milz
  • Darstellung der Milz in verschiedenen Schnitte, inklusive Milzhilus
  • Nieren in Längs-und Querschnitte von ventral und dorsal mit Darstellung der Gefäße extra- und
    intrarenal
  • Harnblase in Längs- und Querschnitten
  • Kleines Becken: Darstellung von Uterus und Prostata, Rektum
  • Retroperitoneale Gefäße in Längs- und Querschnitten
  • Erkennen von Kompartimenten und „Räumen“ (Abdomen, Retroperitoneum, Bauchdecke)
  • Einzelne Darmabschnitte wie Magen, Duodenum, Ileozökalregion, Kolonabschnitte, Rektum
  • Standardschnitte für die Notfallsonographie

Übersicht Technische Kenntnisse

  • Physikal. Grundlagen des Ultraschalls
  • Techn. Grundlagen Bildgebung
  • Aufbau Gerätekonsole & Grundlagen Settings
  • techn. Gerätesetting & -optimierung B-Bild
  • Grundlagen konvent. Doppleranwendungen
  • techn. Gerätesetting & -optimierung Doppler
  • Sicherheitsaspekte
  • häufige Artefakte
  • Grundkenntnisse der Techn. Qualitätssicherung für den Nutzer

Didaktische Kenntnisse

Literatur
Sono- Anatomie/Schnitte:
– Poster Standarddokumentation der ÖGUM
– Color Atlas of Ultrasound Anatomy, B. Block, Thieme 2004, ISBN 3-13-139051-4

Abdomensonographie:
– Kursbuch Ultraschall: Nach den Richtlinien der DEGUM und der KBV,
G. Schmidt/Ch. Görg, Thieme 2008 ISBN-13: 978-3131191052
– Ultraschall Abdomen, Sachs A, Breitenseher publisher 2012, ISBN 978-3-9503296-6-7
Sono-Technik:
– Ultraschall für MTRA/RT, Haller/Kollmann, Thieme 2010, ISBN 978-3-13-146301-2

März 2017

Die EFSUMB ist die European Federation of Societies for Ultrasound in Medicine and Biology, der europäische Verband der Ultraschall-Gesellschaften mit Sitz in London (UK).

Die ÖGUM ist seit der Gründung der EFSUMB Mitglied und arbeitet an diversen Projekten mit.

Aktuell ist die ÖGUM durch die Entsendung von eigenen Experten aktiv und gestaltend in folgende EFSUMB-Committees eingebunden:

– Education & Professional Standards Committee (EPSC)

– Safety Committee (ECMUS)

– Student Committee

Unter diesem LINK gelangen Sie zu dem aktuellen EFSUMB Newsletter.

Zertifizierte StudentInnen-TutorInnen

Ausbildung zum „StudentInnentutor“ mit ÖGUM-Zertifikat

Die ÖGUM hat ein Ausbildungsprojekt gestartet, um engagierten Studentinnen und Studenten, die sich für die Ultraschallbildgebung &-anwendung interessieren, eine Ausbildung auf ÖGUM zertifiziertem Sonographie-Niveau anzubieten und diese zu fördern. Bei erfolgreichem Abschluß wird der Titel zertifizierter „ÖGUM-StudentInnentutor“ verliehen.

Voraussetzungen zum Erwerb der ÖGUM-Zusatzqualifikation
(Nachweise erforderlich)

  1. Studierende ab 2. Semester Studienjahr sind zugelassen
  2. absolviertes Wahlfach Ultraschall (z.B. Abdomen) an einer österr. Medizin-Universität oder absolvierter Fortbildungsgrundkurs der ÖGUM
  3. Technische Basiskenntnisse der klassischen Ultraschalltechniken sowie Sicherheitsaspekte, potenzielle Bioeffekte & Artefakte
  4. aktive ÖGUM-Mitgliedschaft als StudentIn

Prüfungsablauf
Studierende übermitteln das Anmeldeformular an die Geschäftsstelle und melden sich damit zu der Prüfung (Zertifikation) an. Sie erhalten eine/n entsprechende/n ÖGUM-AnsprechpartnerIn an ihrer Universität genannt, bei der/dem die Prüfung abgelegt werden kann:

– Medizinischer Teil: Inhaltlich umfasst die Prüfung den gesamten transabdominell untersuchbaren Bereich, zu dem 4 Fragen gestellt werden. Die Beantwortung soll möglichst praktisch durch Darstellung mittels Ultraschallgerät durch den/die Studierende/n erfolgen.

– Technischer Teil: Zusätzlich werden die technischen Basis-Kenntnisse durch 6 Multiple-Choice Fragen geprüft.

Die Prüfung (Zertifikation) ist bestanden, wenn der anatomische Teil mit 3 positiven, der technische Teil mit 4 positiv beantworteten Fragen absolviert wurde.
Die Prüfung wird dokumentiert und von ÖGUM-PrüferIn und Studierenden unterschrieben und der ÖGUM-Geschäftsstelle übermittelt, die dann das Zertifikat ausstellt.
Eine negative Prüfung kann in einem zeitlichen Abstand von mind. 3 Monaten wiederholt werden.

Benefit für Studierende mit ÖGUM-Zusatzqualifikation

  • Nennung auf der ÖGUM-Website als qualifizierte/r TutorIn
  • Kostenloser Eintritt auf Dreiländertreffen in Österreich
  • Teilnahme an einem Anwenderseminar (AWS) auf einem Dreiländertreffen in Österreich (nach Verfügbarkeit)
  • Mitarbeit in der Sonohöhle als Sono-TutorIn und/oder Hands-On-Modell
    (Planung & Tutortätigkeit ist nur ÖGUM-StudentInnentutorInnen vorbehalten)
  • Mitarbeit in entsprechenden Arbeitskreisen als StudentIn
  • Zugang zu internen Mitgliederinformationen (z.B. Online-Zeitschrift)
  • Knüpfung neuer fachlicher Kontakte
  • Profitieren von ExpertInnen-Erfahrungen
  • Sonographie-Ausbildung nach ÖGUM-Richtlinien
  • Dokumentation der erworbenen fachlichen Kompetenz an Heimatuniversität und Skills-Labs durch das ÖGUM-Zertifikat

Bestimmungen zur Ausübung der ÖGUM-StudentInnentutorInnen Tätigkeit:

  • auf dem nächstfolgenden DLT nach Zertifikats-Verleihung und aktiver Anmeldung als TutorInnen-TeilnehmerIn
  • auf zukünftigen DLTs durch Nachweis von einschlägigen Fortbildungen und aktiver Anmeldung als TutorInnen-TeilnehmerIn und aufrechter ÖGUM-Mitgliedschaft

Übersicht Medizinische Kenntnisse
Anatomie
Inhaltlich umfasst die Prüfung „Abdomen“ den gesamten transabdominell untersuchbaren Bereich. Schwerpunkte sind die Standardschnitte, die auf dem ÖGUM Poster Abdomen abgebildet sind

  • Leber
    Lebersegmente und Darstellung der verschiedenen Gefäßsysteme
  • Gallenblase und ableitende Gallenwege
    Darstellung und sichere Differenzierung der Strukturen im Leberhilus
  • Pankreas
    Möglichst umfassende Darstellung des gesamten Organs in verschiedenen Schnitten,
    auch Darstellung der Cauda pancreatis durch die Milz
  • Darstellung der Milz in verschiedenen Schnitte, inklusive Milzhilus
  • Nieren in Längs-und Querschnitte von ventral und dorsal mit Darstellung der Gefäße extra- und
    intrarenal
  • Harnblase in Längs- und Querschnitten
  • Kleines Becken: Darstellung von Uterus und Prostata, Rektum
  • Retroperitoneale Gefäße in Längs- und Querschnitten
  • Erkennen von Kompartimenten und „Räumen“ (Abdomen, Retroperitoneum, Bauchdecke)
  • Einzelne Darmabschnitte wie Magen, Duodenum, Ileozökalregion, Kolonabschnitte, Rektum
  • Standardschnitte für die Notfallsonographie

Übersicht Technische Kenntnisse

  • Physikal. Grundlagen des Ultraschalls
  • Techn. Grundlagen Bildgebung
  • Aufbau Gerätekonsole & Grundlagen Settings
  • techn. Gerätesetting & -optimierung B-Bild
  • Grundlagen konvent. Doppleranwendungen
  • techn. Gerätesetting & -optimierung Doppler
  • Sicherheitsaspekte
  • häufige Artefakte
  • Grundkenntnisse der Techn. Qualitätssicherung für den Nutzer

Didaktische Kenntnisse

Literatur
Sono- Anatomie/Schnitte:
– Poster Standarddokumentation der ÖGUM
– Color Atlas of Ultrasound Anatomy, B. Block, Thieme 2004, ISBN 3-13-139051-4

Abdomensonographie:
– Kursbuch Ultraschall: Nach den Richtlinien der DEGUM und der KBV,
G. Schmidt/Ch. Görg, Thieme 2008 ISBN-13: 978-3131191052
– Ultraschall Abdomen, Sachs A, Breitenseher publisher 2012, ISBN 978-3-9503296-6-7
Sono-Technik:
– Ultraschall für MTRA/RT, Haller/Kollmann, Thieme 2010, ISBN 978-3-13-146301-2

März 2017

Eine aktuelle Übersicht der zertifizierten StudentInnen-TutorInnen finden Sie hier:

Achathaler

Anna

Ammer

Anna

Bal

Vanessa Tara

Bartl

Hannah

Benezeder

Anna

Bouzenna

Karim

Braun

Celine Kaja

Drechsler

Kerstin Sarah

Ebner

Barbara

Ehart

Georg

Eitler

Annika Irina

Funck

Matthias

Gillhofer

Andreas

Glachs

Laura

Glantschnig

Caroline

Gschanes-Schweiger

Patrick

Hafner

Viktoria

Hammerschmid

Anita

Henne

Nina

Hinterhölzl

Katharina

Hoheneder

Hois

Tobias

Dominik

Kehrer

Florian

Kienzl

Lena

Kiss

Christian

Knauseder

Paul

Kronsteiner

Hanna

Kulik

Jessica

Lauritsch

Jan

Leimer

Esta

Merz

Alisa Sophia

Missmann

Moritz

Müller

Christina

Negrean

Pansy

Iohannes Lorean

Nina

Peintner

Samuel

Pietsch

Daniel

Pitzl

Sabine

Prasch

Rene

Queisser

Lisa

Radler

Alexandra

Riedler

Romeo

Rinnhofer

Valentin

Röbl

Christian Johannes

Schirgi

Josef

Schwarzl

Jakob

Sternad

Christoph

Strasser

Johanna

Strohhofer

Stütz

Christoph

Daniel Matthias

Tiefenböck

Florian

Traninger

Anna

Tröster

Toferer

Elisa

Christina

Veit

Hanna

Völcker

Arne

Waltl

Katharina

Winckler

Florian

Wölfel

Zitta

Judith

Carla

AHORNER

Sophie

ABFALTERER

Hannes

ATZMÜLLER

Adriana

BAUM

Johanna

BACHMANN

Magdalena

BARTZ

BEERMANN

Frederik

Denise

BERGHER

BEYER

Philipp

Maria

BIFANO

Elena

BRAND

BRUGGER

Luis

Hanna

BÜRGLER

Iris

CORN

DREISSIG

Lea

Elisa

DUNZ

Jonas

EDER

David

EGGERT

Alina

EISENSCHINK

Constantin

GAISBERGER

Andreas

GEROLD

Anna

GERSTNER

GOLLER

Anna-Katharina

Florian

GREBMEIER

Jana

GREMMEL

Richard

GRÜNBERGER

Benjamin

GSCHOSSMANN

Florian

HEFELE

Patrick

HOLZKNECHT

Maria

HUBER

Gabriela

HUMMEL

Nikolas

IMMLER

JOCHUM

Elena

Florian

KALENKA

KLEINDORFER

Marc

Lena

KLINGLER

Clemens

KONZETT

Katharina

KONZETT

KORBER

Victoria

Anna Luise

KÖLLENBERGER

Nicolas

KÖTT

KRAFT

Magdalena

Lena

KRALER

Dominic

KNAUSEDER

Laura Alexandra

KUHL

Anna Sophia

LASSERRE

LEHNERT

Désirée

Luis

LEITER

Simon

LEUSCHNER

Ursula

LEUTGEB

Klemens

LINDNER

Johannes

LIU

Michelle

LOUTSCH

MESSNER

MEYER

Tim

Hannah

Lasse

MITTELBERGER

Christa

MOEWS

Lena Maria

MOSER

Max

MÖGEL

Felix

MURR

Franziska

NEUMAIR

Fabian

NIEDERKOFLER

NIEDERTSCHEIDER

OTTE

Philipp

Elias

Paul

PANCZEL

Mark

PASSEGGER

PLANGG

Felix

Matthias

PREINEDER

Philipp

RECLA

Maximilian

RETTENWANDER

Julia

RETTENWANDER

Tanja

RIEDMANN

Nora

SCHÄFER

Kai

SCHAUFLINGER

Sebastian

SCHÖFFING

Felix

SCHWAIGHOFER

SEIFFERT

SERENI

Lina

Julius

Arianna

STASCH

Timo

STOTZ

STRANGER

Jan

Lena Catrina

STROBEL

Laura

THURNER

Samuel

TROPPMAIR

Maria

TSCHACHER

VORHOFER

WALDER

Saskia

Magdalena

Philip

WENGER-OEHN

Luis

WERLBERGER

Lili

WIMMER

Nikolaus

WINKLER

WINKLER

Alexander

Anna

ZOLL

Felicitas


Abuja
Amin
Hannah
Jakob
Archam
Bergmann
Chiara
Annika
Block Stefan
Bodingbauer
Breitwieser
Maria
Viktoria
Cvrk Melisa
Daurer Olivia
Dreer Sarah
Eder
Eggers
El-Kilany
Furthmayr
Tatjana
Laura
Lina
Larissa
Fussi Florian
Gahbauer
Garland
Gartner
Verena
Philip
Michael
Gelo Annemarie
Gisnapp Nadine
Grandt Leonie
Grasböck Katrin
Grünseis Sarah
Havlicek
Herr
Heßl
Hilmbauer
Huss
Moritz
Timo
Alice
Hannah
Maximilian
Kainz Kristina
Kaller Marcel
Kapl Oliver
Kehrer Martha
Kerbl-Knapp
Kerschner
Moritz
David
Klamstein Thomas
Knallmüller Tina
Kobler
Kogler
Nicole
Selina
Kraml Katharina
Kremsmair Julian
Kronsteiner Paul
Lacher
Lemp
Mader
Justin
Oliver
Markus
Maug
Mandl
Harro
Mariella
Mayrhofer Benjamin
Mitter Gregor
Mraczansky Jürgen
Neufeld Peter
Omer Katharina
Ortner Christiane
Pernsteiner Tanja
Pfannhauser
Pfeifer
Pichler
Daniel Gerhard
Paul
Philipp
Pils Thomas
Poljo Adisa
Preining
Rainer
Rameis
Rathkolb
Sabine
Eva-Maria
Christina
Lorenz
Reifeltshammer Sophia-Anna
Reitinger
Reslhuber
Leonhard
Viktoria
Rump
Scheider
Anna
Maximilian
Schimek Karoline
Schindlauer
Schröckenstein
Anna-Sophia
Sophie
Schütz Daniel
Schwabegger
Schöpf
Carina
Jakob Gerhard
Seidler Birgit
Silwanis Claudio
Spitzer Stefan
Stadler Ronja
Sternbauer Judith
Straka Veronika
Thöne Paul
Tiefenthaler
Traxler
Marta
Matthäus
Trojer
Unterlechner
Johanna
Dominik
Vogel
Waldhauser
Laura
Andrea
Weinmann
Wingelmayr
Manuel
Oskar
Wolfsberger Anna
Zankl Lara
Zechner
Zehentner
Andrea
Magdalena
Zimmer
Zupan
Leon
Lukas

Abd El-Ghany

Karim

Abdomen

Achleitner

Katharina Elisabeth

Kopf/Hals

Archam

Chiara

Abdomen

Aschauer

Attalla

Judith

Patrik

Abdomen

Abdomen / Kopf/Hals

Balutsch

Nicolas

Abdomen / Kopf/Hals

Berer

Helena

Kopf/Hals

Berger

Julia Maria

Abdomen

Buresch

Martin

Abdomen / Kopf/Hals

Davogg

Detzlhofer

Elsa

Olivia

Abdomen

Abdomen

Doblinger

Stephanie

Abdomen

Domanig

Antonia

Abdomen / Kopf/Hals

Egger

Thomas

Abdomen

Eichinger

Bernhard

Kopf/Hals

Elmahrouk

Mohamed

Abdomen

Filakovszky

Akos

Abdomen

Gafitanu

Cristian

Abdomen

Gaismayer

Theresa

Abdomen

Grünfelder

Maximilian

Abdomen

Haimberger

Friedrich

Abdomen

Havel

Ella Frederike

Abdomen

Herbein

Moritz

Abdomen

Hintersteininger

Marlene

Abdomen

Hofinger

Sarah

Abdomen

Höller

Hanna

Abdomen

Hübinger

Katharina

Kopf/Hals

Icka Araki

Jülich

Noah

Susanna

Abdomen

Abdomen

Kanzler

Clara

Abdomen

Kapsamer

Stefan

Abdomen / Kopf/Hals

Khemiri

Klinger

Sara

Julian

Abdomen / Kopf/Hals

Abdomen

Kordik

Kovacevic

Florian

Luka

Abdomen / Kopf/Hals

Abdomen / Kopf/Hals

König

Aurel

Abdomen / Kopf/Hals

Krachberger

Peter

Abdomen

Lakowitsch

Sebastian

Abdomen

Lechner

Lisa

Kopf/Hals

Lindner

Konstantin

Abdomen

Lorenz

Peter

Abdomen

Markart

Sebastian

Abdomen / Kopf/Hals

Meenenga

Alicia

Abdomen

Mayfurth

Hannah

Abdomen

Morsy

Samy

Abdomen

Moser

Miriam

Abdomen

Nolz

Nicola

Abdomen

Novacek

Tobias

Abdomen

Oblin

Valentina

Abdomen / Kopf/Hals

Oosterlee

Ostrowski

Ottinger

Justin P.

Liv

Magdalena

Abdomen / Kopf/Hals

Abdomen

Abdomen

Öztürk

Dilan

Abdomen

Patsch

Theresa

Abdomen

Petric

Fabian

Abdomen

Pfarrhofer

Anna

Kopf/Hals

Polojintef-Corbu

Roxana

Abdomen

Pölt

Fiona Anna

Abdomen / Kopf/Hals

Rager

Renk

Salzburger

Lilly Ronja

Alisha

Hanna

Abdomen

Abdomen

Kopf/Hals

Schäfer

Laurin

Abdomen

Schallert

Julia Isabella

Kopf/Hals

Schicho

Lorenzo

Abdomen

Schmiedecker

Michael

Abdomen

Schober

Scholten

Anna

Anna

Abdomen

Abdomen / Kopf/Hals

Schroedl

Ulrike Katharina

Abdomen

Stichaller

Laura

Abdomen

Stöger

Laura Antonia

Abdomen

Straka

Veronika

Abdomen

Susanka

Thalhammer

Niklas

Julia

Abdomen

Abdomen

Torrefranca

Christoph-Socrates

Abdomen

Tünay

Yunus

Abdomen

Uhlik

Diana

Abdomen

Velev

Alexander

Abdomen

Weihui Zhu

Anne

Kopf/Hals

Wymetal

Emil

Abdomen

Wymlatil

Tobias

Abdomen

Yoo

Jiyeon

Abdomen / Kopf/Hals

Zechner

Zeilinger

Andrea

Manuel

Abdomen

Abdomen / Kopf/Hals

Zwinz

Zöchbauer

Sabrina

Leo

Abdomen

Abdomen


Balutsch

Nicolas

Boderistanac

Robert

Buresch

Martin

Cramer

Jonas

Domanig

Antonia

Dreier

Tim

Frigo

Fabio

Geissler

Cornelia

Grass

Magdalena

Hirsch

Johanna

Hödlmaier

Florian

Irschik

Isabella

Johler

Sylvie Sabina

Jost

Jannik

Kapsamer

Stefan

Khemiri

Sara

Köglmeier

Kilian

Konnerth

Raffael

Kordik

Folrian

Kötter

Justus

Krachsberger

Peter

Kreil

Camilla

Kubin

Ina

Limbeck

Sophie

Lührmann

Katharina

Maier

Leonard

Mainz

Tabea

Mischuretz

Lukas

Pörner

Larissa

Pöschmann

Janis

Reinhold

Riva-Maria

Resch

Daphne

Rieder

Urs

Schatzl

Martina

Steindl

Theresa

Steiner

Ronja

Stumpner

Sophie

Wymetal

Emil

Zimmermann

Jenin Sophia

Bier

Marisa

Bischof

Alena

Brunner

Kyra

Daxner

Julia

Eder

Martin

Gabara

Emmanuela

Graupner

Julia

Harrer

Johanna

Helm

Julia

Hirdes

Marlene

Huber

Lukas

Kastl

Nadine

Kermann

Naomi

Lautner

Nicole

Mayer

Claudia

Prise

Jasmin

Reisner

Dominik

Samrock

Katrin

Seebacher

Sandra

Sickmüller

Anna

Töscher

Christoph

Zornow

Charleen

Kursankündigung

Plakettenbestellung

Sie können die Plakettenbestellung auch ganz bequem online erledigen. Melden Sie sich ganz einfach hier an.

Alternativ haben Sie die Möglichkeit, das Plakettenbestellformular als PDF-Datei herunter zu laden und der ÖGUM-Geschäftsstelle per E-Mail zu senden.

SimulUS - Simulation einer modernen Ultraschallkonsole

Dieses Programm ermöglicht, interaktiv die Funktionen und das Handling der wichtigsten Knöpfe einer modernen Ultraschallkonsole nachzuempfinden. Das Programm ist HTML-basiert und kann auf den gängigsten Web-Browsern (IE, Firefox, Safari) ablaufen, sofern ein Plug-in (Silverlight von Microsoft) nach Installation zur Verfügung steht.
Folgende grundlegende Funktionen und Bildeinstellungen einer Ultraschallkonsole sind durch die Änderungen am dargestellten Cineloop u.a. interaktiv simulierbar:

– Selection of transducers – TGC – Focal setting – Penetration depth

– MultiHertz – PatientID – Print/Store – Freeze – Gain – Zoom – Measure – …

Mit diesem Programm kann die Konsolenfunktion so sichtbar und erfahrbar gemacht werden, ohne daß ein „echtes“ Ultraschallgerät vorhanden sein muß.
Dabei ist die Simulation nicht auf das B-Bild beschränkt, sondern um die klassischen Techniken Farb-/Power- und Spektral-Doppler ergänzt.

Das Tool kann eine gute Unterstützung bei der Ausbildung von Studierenden und Ultraschall-Anfängern bieten, die im Rahmen von Einführungskursen oder im Selbststudium den Umgang mit einem Ultraschallgerät und der “Knopfologie“ kennenlernen wollen.

externer link zum SimulUS-Programmstart (MedUni Wien E-Ressource)

weitere Informationen zum Tool und Programm-download finden Sie hier.

Aufstellung US-Diagnostikgeräte mit komplettem Serivce-Angebot

Die folgende Liste enthält Ultraschall-Diagnostikgeräte, für die ein vollständiges Service von den Herstellern/Vertriebsfirmen garantiert wird, d.h. es handelt sich nicht nur um Neugeräte, sondern auch um Geräte, die u.U. nicht mehr im Lieferumfang sind, aber für die noch eine Ersatzteil-Lieferung gewährleistet wird. Mit einem Wartungsende/End of Service (EOS) ist allgemein nach 8-10 Jahren zu rechnen. Sollten Sie ein Diagnostikgerät nicht vorfinden oder sonstige Fragen haben, wenden Sie sich bitte an

ÖGUM-Geschäftsstelle oder
AK Technik & Qualitätssicherung

(Anmerk.: Diese Liste wird von den Geräte-Herstellern bzw. den offiziellen Vertriebsfirmen der ÖGUM bereitgestellt. Die ÖGUM erbittet einmal jährlich um Aktualisierung, hat aber keinen Einfluß auf die Auswahl der gelisteten Gerätetypen bzw. Vollständigkeit; Stand : wie angegeben)

Information zu „Handheld-Sonden!“

Ein  Hersteller oder Inverkehrbringer von Ultraschallgeräten muß sich nach der Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 richten und sich das Einhalten dieser Konformität von einer benannten Prüfstelle für dieses Produkt in Europa zertifizieren lassen (in den USA regelt dies die FDA). Erst dann darf das Ultraschallgerät in der EU legal für diagnostische Zwecke eingesetzt werden und erhält ein CE-Zeichen.
Außerdem ist eine Dokumentation verpflichtend, die Informationen zu den max. abgegebenen Ultraschall-Intensitäten angibt  bzw. bei Betrieb in der Software die aktuellen Werte der Sicherheitsindizes MI/TI auf dem Monitor anzeigt.

Für die auf den Markt gekommenen miniaturisierten Ultraschallgeräten in Notebook-Größe oder kleiner, die als fixe Einheit anzusehen sind (also Sonde, Anzeige & Steuerung vom Hersteller) gilt dies ebenso.
Bei den verschiedensten Modellen von „Handheld-Sonden“, die separat verkauft werden und bei denen die Steuerung und Verbindung mittels App per Kabel oder drahtlos über ein eigenes Tablet, Notebook oder Smartphone bewerkstelligt wird, bezieht sich die Konformität jedoch nur auf die Sonde selbst und ist als Medizinprodukt mit einem CE-Zeichen gekennzeichnet.

Daher sollten Sonden, die mit eigenen Tablets oder Smartphones verbunden werden können, nicht als einziges Gerät zur Befunderstellung herangezogen werden; hier muß auf die rechtlich-konforme Erstellung geachtet werden.

Weitere Details hat das Sicherheitskomittee „ECMUS“ der EFSUMB in einer Empfehlung erarbeitet, der Link zum Dokument ist hier (Recommendations hand-helds).

CANON Medical Systems

Industriezentrum NÖ-Süd2, Ricoweg 40, Obj. M20, A-2351 Wiener Neudorf

T +43 (0)2 2366 1623
F +43 (0)2 2366 2857
Servicehotline: 0800 202057
helmut.oberherber@eu.medical.canon

https://at.medical.canon

 

CHISON

KMT-Medizintechnik e. U.- AUSTRIA
Gramme Allee 15 , A-4690 Schwanenstadt


T: +43 (0)7 6737 5505
F: +43 (0)7 2030 303 74
w.moestl@k-m-t.at


www.k-m-t.at

ESAOTE Österreich Vertrieb, FUJI FILM ÖSTERREICH Gesellschaft mbH. Nfg. KG

Traviatagasse / Pfarrgasse
1230 Wien

T +43 (0)1 6162 6060
F +43 (0)1 6162 606 23
j.hohnecker@fujifilm.at

www.fujifilm.at

GE Healthcare Austria GmbH & Co OG - Zweigniederlassung Wien

Technologiestrasse 10, EUROPLAZA Gebäude E, 1120 Wien

T +43 (0)1 97272-0
F +43 (0)1 9727 222 22
Servicehotline: 0800 244 260

office.vienna@gehealthcare.com

W www. https://gehealthcare-ultrasound.com/de/

HITACHI MEDICAL SYSTEMS GmbH

Hitachi Medical Systems GesmbH
IZ NÖ-SÜD | Strasse 2a
Objekt M39/II
A-2351 Wiener Neudorf

T +43 (0)2 2366 777 50
welcome.at@hitachi-medical-systems.com

www.hitachi-medical-systems.at

MIDES Handelsgesellschaft für Medizin- & Entsorgungstechnik m.b.H.

Weinholdstrasse 33, 8010 Graz

T +43 (0)3 1642 6500
F +43 (0)3 1642 650 03
E-us@mides.com

www.mides.com

PHILIPS AUSTRIA Ges.m.b.H.

Kranichberggasse 4, 1120 Wien

T +43 (0)1 6010 127 48
F +43 (0)1 6010 118 59
S.Prem@philips.com

www.philips.at/healthcare

Customer Care Center
Wien: 0800 2412 – 32
NÖ, Bgld, Stmk, OÖ: 0800 2412 – 37
Salzburg, Tirol, Vorarlberg: 01 6016534

Lysis Healthcare GmbH

Triester Strasse 222, 8055 Graz

T +43 (0)3 1622 8301
F +43 (0)3 1622 8301 15
office@lysis.cc

www.lysis.cc

Siemens Healthcare Diagnostics GmbH

Siemens Healthcare Diagnostics GmbH
Siemensstraße 90
1210 Wien
Österreich

ultraschall.at.team@siemens-healthineers.com

https://www.siemens-healthineers.com/at/ultrasound

Sonoscape

Eppich Medphys & Wellness e.u.
Diagnose – Therapie

Kaltenbachweg 33 A-8075 Hart bei Graz

T: +43 (0)6 6444 951 58
F: +43 (0)7 2030 303 74
joerg.eppich@sono-med-phys.at

www.sono-med-phys.at

Sonoscape

KMT-Medizintechnik e. U.- AUSTRIA
Gramme Allee 15 , A-4690 Schwanenstadt

T: +43 (0)7 6737 5505
F: +43 (0)7 2030 303 74
w.moestl@k-m-t.at

www.k-m-t.at

SONOSITE, Österreich - Medizintechnik Ing.Franz Buczolits

Sommeraugasse 155, 2393 Sittendorf

T: +43 (0)6 7641 205 51
F: +43 (0)2 2378 379
office@sonosite.at

www.sonosite.at

VINNO, Österreich - Rigler Medizintechnik GmbH

Rigler Medizintechnik GmbH, Ellbognerstraße 60, A-4020 Linz

T: +43 (0)7 3260 0690
F: +43 (0)7 3260 0699
office@riglermed.at

www.riglermed.at

Vorschläge für die Ausbildungskriterien, Adaptierung

Facharztausbildung. ÖGUM Stufe I

Präambel:

Die Stufeneinteilung ist in der Gynäkologie und Geburtshilfe umgesetzt. Die Rezertifizierung der Stufen II und III
ist ebenso im Gange.

Im Gegensatz zur fachlichen Umsetzung ist der entsprechenden Honorierung der erweiterten Untersuchungen in keiner Weise Rechnung getragen. Dies ist auch der Hauptgrund, warum qualifizierte ÖGUM Stufe II Untersucher
und Kursleiter vor allem in der Praxis die Rezertifizierung nicht durchführen. Dem hohen Anforderungsprofil der
erweiterten Untersuchung und dem forensischen Risiko steht keine Honorierung gegenüber.
Somit ist die Stufe II und III in der Gynäkologie und Geburtshilfe überwiegend im klinischen Bereich oder im Privatpatienten Bereich angesiedelt.

Bislang nicht in den Ausbildungsrichtlinien berücksichtigt sind die speziellen sonografischen Untersuchungen im Bereich der Gynäkologie und Geburtshilfe, wie die Dopplersonographie und die fetale Echokardiographie. Nachdem diese Untersuchungen in der Zwischenzeit integraler Bestandteil einerseits pränataler Diagnostik, die Dopplersonografie auch im Bereich der Gynäkologie, sind, müssen die Ausbildungskriterien definiert werden. Nach interdisziplinärer und fachspezifisch gynäkologisch-geburtshilflicher Diskussion soll dies jedoch nicht an dieser Stelle geschehen.

I. Ultraschallausbildung Gynäkologie und Geburtshilfe:
A. Ausbildung für die Anerkennung der Ultraschallausbildung Gynäkologie und Geburtshilfe:

Die Ausbildung hat unter der Leitung eines anerkannten Ausbildners zu erfolgen.

Entweder
Im Rahmen der postpromotionellen Ausbildung zum Facharzt:
6 Monate Ausbildung im Sinne einer ständigen Tätigkeit.
oder alternativ

1 Jahr Ausbildung im Sinne einer begleitenden Tätigkeit.
Zusätzlich theoretische, von den Ärztekammern nach Anhörung des Arbeitskreisleiters Gynäkologie und Geburtshilfe der Österreichischen Ultraschallgesellschaft (ÖGUM) anerkannte Kurse der ÖGUM und der OEGGG (Österreichische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe) im Ausmaß von mindestens 30 Stunden.

B. Voraussetzung für die Anerkennung als Ausbildungsstätte durch die jeweilige Landesärztekammer:
Als Richtzahl: p.a. an 2000 Patientinnen durchgeführte und dokumentierte – insgesamt 3000 sonografische Untersuchungen.
An jeder Ausbildungsstätte muss zumindest ein anerkannter Ausbildner verfügbar sein.

C. Voraussetzung für die Tätigkeit als Ausbildner:
Mindestens 2-jährige Tätigkeit in der Ultraschalldiagnostik und an 2500 Patientinnen durchgeführte und dokumentierte Untersuchungen:
Geburtshilfliche sonografische Untersuchungen an 1500 Patientinnen Gynäkologische sonografische Untersuchungen an 1000 Patientinnen.

Die Anerkennung zum Ausbildner erfolgt in einem positiven Fachgespräch mit einem ÖGUM Stufe II / III Untersucher / Ausbildner. Das positive Fachgespräch beinhaltet
die Durchsicht von jeweils 50 gynäkologischen und geburtshilflich dokumentierten eigenen Fällen, und eine Überprüfung der theoretischen und praktischen
Ultraschallkenntnisse.

Die Inhalte des Fachgespräches sind von der OEGUM und der OEGGG gemeinsam zu erstellen und in 2 jährigen Abständen dem Stand des Wissens anzupassen.

D. Übergangsrichtlinien
Die Richtlinien bzgl. der Anerkennung als Ausbildner sollten in einem Übergangszeitraum von 7 Jahren umgesetzt werden.

H. Steiner für den AK Geburtshilfe und Gynäkologie

ÖGUM – Geschäftsstelle
c/o ESR Office, Neutorgasse 9/2a, 1010 Wien
Tel + 43 (0)1 535 13 05 / Fax +43 (0)1 535 70 37
ZVR der ÖGUM: 893620150

Abdomensonographie

Die Abdomensonographie wird von approbierten Fachärzten für Radiologie, Innere Medizin (speziell Gastorenterologen), Chirurgie, Ärzten für Allgemeinmedizin und Notärzten durchgeführt.

A Sonographische Basisdiagnostik – Stufe 1

1. Inhalte und Aufgaben:

Detektion und Differenzierung häufiger Befunde und Erkrankungen
Leber: Zysten, häufige gutartige und bösartige Tumore, Fettleber und Zirrhose
Gallengangssystem: Steine, Cholezystitis, Gallenblasentumore, Obstruktionen
Pankreas: akute und chronische Pankreatitis, Gangerweiterung und Tumore
Milz: Splenomegalie und häufige Herdbildungen, portale Hypertension
Niere: Anomalien, Harnstau und Tumore
Weiteres: abdominelle Lymphknoten, Aortenaneurysma, Häufige gastrointestinale Erkrankungen (Appendizitis, Divertikulitis), Harnblase und ausgeprägte Unterbauchraumforderungen. Häufige Ursachen des akuten Abdomens.

Der Untersucher ist in der Lage zu entscheiden, inwieweit seine Ergebnisse ausreichend sind, bzw. welche weiteren diagnostischen Schritte erforderlich und geeignet sind.

2. Ausbildungserfordernis:

2.1 Theoretische Ausbildung im Ausmaß von 40 Stunden nach den Richtlinien der ÖGUM:
Grundkurs (20 Stunden) mit Praktikum: technische Grundlagen und o.a. Inhalte.
Fortgeschrittenenkurs (20 Stunden) frühestens 9 Monate nach dem Grundkurs zur Vertiefung. Alternativ zum Fortgeschrittenenkurs können 20 Stunden ÖÄK-DFP zertifizierte Weiterbildungen in Abdomensonographie absolviert werden.

2.2 Praktische Ausbildung: 500 unter Supervision durchgeführte Untersuchungen, davon 25% pathologisch. Diese sind in Text und Bild dokumentiert und werden von einem Ausbildner in einem Fachgespräch überprüft.

3. ÖGUM-Mitgliedschaft

B Hochqualifizierte Sonographie – Stufe 2- Ausbilder

1.Inhalte und Aufgaben:

Spezielle Fragestellungen in Abdomensonographie, seltene Befunde und Krankheitsbilder.
Differenzierte Magen- und Darmsonographie (z.B. CED)
Spezielle Untersuchungstechniken wie vertiefte Gefäßdiagnostik und Kontrastmittelsonographie
Sonographisch geführte interventionelle Maßnahmen
Ausbildung in sonographischer Basisdiagnostik

2. Qualifikationserfordernis:

– Nachweis der Stufe 1 Berechtigung
– mindestens 5 jährige Ausübung der Abdomensonographie
– regelmäßige theoretische Weiterbildung (10 CME-Punkte/Jahr)
– mindestens 2000 selbständig durchgeführte dokumentierte Untersuchungen
– positives Fachgespräch mit einem Kursleiter und in Absprache mit der Fachgesellschaft
– ÖGUM-Mitgliedschaft

C Kursleiter – Stufe 3

Stufe 3 –Untersucher sind Referenz-Experten in ihrem Fachgebiet für spezielle Fragestellungen. Sie sind zuständig für die Supervision der Ausbildung in der Stufe 1 und 2, sowie für gutachterliche Fragen. Sie verwenden einen beträchtlichen Teil ihrer Zeit für Ultraschalluntersuchungen, Unterricht und Weiterentwicklung der Sonographie.

2. Qualifikationsnachweis:

Kursleiter bzw. Stufe 3 –Untersucher müssen über die Stufe 2 hinaus
– Stufe 2 Nachweis
– wissenschaftliche Arbeiten (mindestens 3 zitierfähig als Erstautor) und
– evaluierte Erfahrungen in der Lehre nachweisen.
– Die Zuerkennung der Stufe 3 –Qualifikation (Kursleiter) erfolgt in einem Kolloquium durch ÖGUM-Kursleiter mit Vertretern aus den Fachgesellschaften
– ÖGUM-Mitgliedschaft

D Rezertifizierung

– Eine kontinuierliche theoretische Weiterbildung und eine anhaltende Tätigkeit in medizinischer Ultraschalldiagnostik sind für alle in diesem System Beteiligten innerhalb von 5 Jahren im Sinne einer Rezertifizierung erforderlich.
– ÖGUM-Mitgliedschaft

Information zur Aufwandsentschädigung bei Zertifizierungen:
Jedem Arbeitskreisleiter der ÖGUM ist es freigestellt, eine Aufwandsentschädigung für die Zertifizierung in maximaler Höhe von € 100,00 pro Antrag einzuheben.

10.09.07
N. Gritzmann und G.Mathis für den AK Abdomensonographie

Urogenitaler Ultraschall

20.05.2013
Richtlinie & Standard / Urologie

(Stellungnahme der Fachgesellschaft noch ausständig)

Der Ausbildungsinhalt umfasst Niere, ableitende Harnwege, Prostata (auch transrektal) und Skrotum.

Ein 2-Stufenkonzept ist nötig, ein 3-Stufenkonzept sollte dann angestrebt werden, wenn die anderen Fächer ein solches ebenso haben.

Stufe 1:

ÖGUM-Mitgliedschaft

Sonoanatomie der Niere, Harnblase, Prostata und Hoden

Niere: Nierensteindiagnostik, Nierenstauung, Raumforderungen (cystisch und solid), Nierenanomalien, interne Nierenerkrankungen, Traumen

Prostata: Hyperplasie, Prostatakonkremente, Prostatacysten,
Tumore, Samenblasenstauung,

Skrotalinhalt: NH-Cysten, Varicocelen, Raumforderungen (solid und cystisch),
Abszesse, Hydrocelen, Traumen

Harnblase: Volumsbestimmung der Harnblase (Restharn), Blasentumore,
Blasendivertikel, Blasenwandhypertrophie

Theorie und Praxis: insgesamt 50 Stunden

Stufe 2:

ÖGUM-Mitgliedschaft

Mindestens 1 Jahr praktiziert im Level 1 mit dokumentierten Untersuchungen

Niere 1000 Untersuchungen, Skrotum, Prostata und Harnblase je 100
Davon 30% dokumentierte pathologische Befunde – mindestens 1 pathologischer Befund aus den zuvor angeführten Pathologien

Darüber hinaus FD-Untersuchungen (Niere, Skrotum, Prostata) und Nachweis der theoretischen und praktischen Beherrschung des FD.

140307
C. Kratzik für den AK Urologie (Niere, harnableitende Wege und männliches Genitale)

Information zur Aufwandsentschädigung bei Zertifizierungen:
Jedem Arbeitskreisleiter der ÖGUM ist es freigestellt, eine Aufwandsentschädigung für die Zertifizierung in maximaler Höhe von € 100,00 pro Antrag einzuheben.

Sonographie der Gefäße

20.05.2013
Richtlinie & Standard / Gefäße

Die Ultraschalldiagnostik ist ein Verfahren, dessen diagnostischer Ertrag in hohem Maße vom Ausbildungs- und Erfahrungsstand des Untersuchers abhängt und nur unter kompetenter Aufsicht und Anleitung erlernt werden kann. In den vorliegenden Ausbildungsrichtlinien des Arbeitkreises „Sonographie der Gefäße“ der ÖGUM werden die erforderlichen Untersuchungszahlen, die Ausbildungswege und –inhalte zur Erlangung der Qualifikation für Gefäßultraschalluntersuchungen definiert.

1. Untersuchungszahlen

Während der Weiterbildungs- bzw. Ausbildungszeit sind folgende Untersuchungen in den jeweiligen Anwendungsbereichen durch selbständige Durchführung und Dokumentation zu erbringen:

Extrakranielle hirnversorgende Gefäße:

100 Patienten cw-Dopplersonographie
100 Patienten farbkodierte Duplexsonographie

Intrakranielle hirnversorgende Gefäße:

100 Patienten pw-Dopplersonographie
100 Patienten farbkodierte Duplexsonographie

Extremitätenarterien und –venen:

50 Patienten cw-Dopplersonographie Arterien
100 Patienten farbkodierte Duplexsonographie Arterien
50 Patienten cw-Dopplersonographie Venen
100 Patienten farbkodierte Duplexsonographie Venen

Arterien und Venen des Abdomens:

100 Patienten farbkodierte Duplexsonographie

2. Ausbildungswege

Für die sonographischen Untersuchungen im jeweiligen Anwendungsgebiet (direktionale Dopplersonographie und Duplexsonographie) und Gefäßprovinz ist der Nachweis der Ausbildung wie folgt zu erbringen:

Entweder

2.1. im Rahmen der postpromotionalen Ausbildung zum Facharzt unter Anleitung

durch einen ÖGUM/Landesärztekammer-zertifizierten Ausbilder, der mindestens 4 Jahre Erfahrung mit der Methode und > 10-fache Zahl an Untersuchungen, die nach den Richtlinien für das Erlernen der Methode gefordert ist, eine jährliche Frequenz von mindestens 200 der betreffenden Untersuchung und eine aktuelle Geräteausstattung nachweisen kann.

oder

2.2. außerhalb der der Ausbildung zum Facharzt durch eine

• 6-monatige, ständige (annähernd ganztägige)Tätigkeit, oder
• 24-monatige, begleitende (halbtags an mindestens 2 Tagen/Woche) Tätigkeit
bei einem ÖGUM/Landesärztekammer-zertifizierten Ausbilder, der mindestens 4 Jahre Erfahrung mit der Methode und > 10-fache Zahl an Untersuchungen, die nach den Richtlinien für das Erlernen der Methode gefordert ist, eine jährliche Frequenz von mindestens 200 der betreffenden Untersuchung und eine aktuelle Geräteausstattung nachweisen kann.

oder

2.3. nach erfolgreicher Teilnahme an, von ÖGUM-Kursleitern durchgeführten, Kursen

mit theoretischer und praktischer Anleitung. Zwischen Grundkurs und Abschlusskurs muss ein Zeitraum von mindestens 9 Monaten liegen. Beim Abschlusskurs sind die Befunddokumentationen der nach 1. geforderten selbst durchgeführten Untersuchungen vorzulegen. Mindestens 20 der vorgelegten Befunddokumentationen in dem/den jeweiligen Anwendungsbereichen müssen pathologische Befunde enthalten.

3. Ausbildungsinhalte

Während der Ausbildung in den Ultraschallverfahren für die Gefäßdiagnostik sind folgende Inhalte dokumentiert zu vermitteln:
– Grundlagen der Ultraschallphysik
– Technik der Ultraschallgenerierung und des Ultraschallempfangs
– Verschiedene Ultraschalltechniken in der Gefäßdiagnostik
– Pre- und Postprocessing
– Geräteeinstellung
– Ultraschallartefakte
– Frequenzspektrumsanalyse
– Gebrauch von Echokontrastverstärkern
– Bioeffekte und Gefahren des Ultraschalls
– Anatomische Grundlagen und Varianten
– Hämodynamische Grundlagen
– Graduierung von Stenosen
– Untersuchungstechnik
– Patientenlagerung und Untersuchungsablauf
– Pathologische Befunde und Befundkonstellationen
– Befunddokumentation
– Wertigkeit und Konsequenzen erhobener Befunde
– Wissen über alternative und weiterführende Untersuchungsverfahren
– Möglichkeiten der ultraschallgezielten Interventionen

– ÖGUM-Mitgliedschaft

Information zur Aufwandsentschädigung bei Zertifizierungen:
Jedem Arbeitskreisleiter der ÖGUM ist es freigestellt, eine Aufwandsentschädigung für die Zertifizierung in maximaler Höhe von € 100,00 pro Antrag einzuheben.

R. Mathies für den AK Sonographische Gefäßdiagnostik
Korrekturen der Untersuchungszahlen nach Stellungnahme der Ö Ges für Angiologie vom 20.06.07

Sonografie im Neugeborenen- und Kindesalter

20.05.2013
Richtlinie & Standard / Kinderheilkunde

ÖGUM-Ausbildung – Sonografie im Neugeborenen- und Kindesalter
(=„pädiatrische Sonografie“)

Adaptierte Fassung – Vorschlag nach Einarbeitung der „Musterverordnung“ Juli 2007

Vorschläge für die Ausbildungskriterien und –erfordernisse / -gruppen
– Stufenkonzept, Rezertifizierung, Diskussionspunkte …

Inhalt:
Befähigung zur „Hüftsonografie in Säuglingsalter“in 3 Stufen
Befähigung zur „Sonografie im Neugeborenen- und Kindesalter“ in 3 Stufen
• immer inkludiert: Abdomen, Gehirnschädel, alle Small Parts
• Subspezifikationen für bestimmte Fächer, insbesondere „kindlicher Urogenitaltrakt“ (Urologie) in Diskussion und nicht eingearbeitet

Ausbildung:
• In Anlehnung an bestehenden Strukturen und Ausbildungserfordernisse
• Versuch der EFSUMB – Kompatibilität
• Immer Grund- und Aufbaukurs vorgesehen, bei Hüftsonografie auch Abschlusskurs
• Zusätzlich Minimalfallzahlen und Testat / Fachgespräch

Rezertifizierung: 
• für alle Stufen und Qualifikationen alle 5 Jahre
Anerkennung der Qualifikation und Rezertifizierung (= verpflichtender Nachweis von Fortbildung) für alle Stufen inklusive Ausbildnerstatus – wie schon in der Ausbildung – nur personenbezogen

Hüftsonografie in Säuglingsalter

Stufe 1 = sonografische Basisdiagnostik

Im Prinzip gleiche Ausbildungsregeln wie bisher, kann als eigene Spezifikation erworben werden
sonst als Teil der Stufe 1 (entsprechende Kurse & Fallzahlen vorausgesetzt) der „Pädiatr. Sonografie“

• ÖGUM-Mitgliedschaft
• 1 Grundkurs, 8h
o pädiatrisch-interdisziplinärer Grundkurs kann dafür angerechnet werden
• 1 Aufbaukurs (Grund- und Aufbaukurs in einem Doppelkurs möglich), 16h
• 1 Abschlusskurs (frühestens nach 6 Monaten Praxis), 8h
• mindestens 200 selbständig durchgeführte, dokumentierte, von zertifiziertem AusbildnerIn supervidierten Hüftuntersuchungen (= 100 Patienten mit 2 Hüften)
• Zuerkennung nach Überprüfung durch AusbildnerIn / KursleiterIn auf Antrag
o nach Vorlage der Unterlagen (= in Text und Bild dokumentierte Untersuchungen) im „Fachgespräch“

Anmerkung: Berufsbegleitende Ausbildung ist prinzipiell möglich, aber Anforderungen wie oben d.h.: „Hüftsonografie“ AusbildnerIn / KursleiterIn vor Ort,
diese(r) supervidiert und kontrolliert die US-Untersuchungen. Inhalte / Kurse & Untersuchungszahl entsprechend den Ausbildungserfordernissen, Zuerkennung wie oben definiert

Stufe 2 = hochqualifizierte Sonografie [und (auf Antrag) AusbildnerIn]

Voraussetzungen:

o ÖGUM-Mitgliedschaft
o Mindestens 5 Jahre Hüftultraschallpraxis nach Erlangen der Befähigung zur Stufe 1
o Abgeschlossene Facharztausbildung
• (Kinder)Orthopädie, (Kinder)Chirurgie, (Kinder)Radiologie, Pädiatrie
o Regelmäßige, auch theoretische sonografische Weiterbildung (10 CME/DFP Punkte / Jahr)
• oder Hospitation von mindestens 4 Wochen bei zertifiziertem AusbildnerIn / KursleiterIn
– diese kann in 4 Einzelwochenblöcke gesplittet erfolgen
o Mindestens 1000 eigenständig durchgeführte dokumentierte Hüftultraschalluntersuchungen
• davon mindestens 5% pathologische Befunde
o Gerätespezifikation: Entsprechend der jährlich aktualisierten ÖGUM Weisliste
o Zuerkennung: nach positivem Fachgespräch mit KursleiterIn
• Für Ausbildnerzuerkennung: ÖGUM Mitgliedschaft
o Positives Fachgespräch vor ÖGUM-Kommission auf Antrag
– besetzt durch je 1 KursleiterIn des Arbeitskreis für Ultraschall im Kindesalter und des Arbeitskreis für Ultraschall am Stütz- und Bewegungsapparat, sowie 1 Beauftragte(n) der zuständigen Fachgesellschaft

Stufe 3 = KursleiterIn

Voraussetzungen:

o ÖGUM-Mitgliedschaft
o mindestens 2 Jahre Hüftultraschallpraxis nach Erlangen der Befähigung zur Stufe 2
o Mindestens 2000 eigenständig durchgeführte dokumentierte Hüftultraschalluntersuchungen
• davon mindestens 5% pathologische Befunde
o Regelmäßige aktive Teilnahme an Hüftultraschallfortbildungs-/ -ausbildungsveranstaltungen
o Gerätespezifikation: Entsprechend der jährlich aktualisierten ÖGUM Weisliste
o Mindestens 3 zitierbare Publikationen (1 als ErstautorIn) zur Säuglingshüftsonografie
• Vortag mit zitierbarem Abstract, wissenschaftliche Arbeit, Buchbeitrag …
o Nachweis didaktischer Fähigkeiten
• durch Didaktikseminar, regelmäßige Besprechungsleitungen, oder Erfahrung in Fort- / Aus- und Weiterbildung, z.B. Studenten, Kollegen, Schwesternschule …
• Habilitation in diesem Bereich, bzw. einer Habilitation gleichzusetzende Tätigkeit (BereichsleiterIn, entsprechende Lehr-/ Publikationstätigkeit …)
• Zuerkennung: Positives Fachgespräch vor ÖGUM – Kommission
• besetzt durch je 1 KursleiterIn des Arbeitskreis für Ultraschall im Kindesalter und des Arbeitskreis für Ultraschall am Stütz- und Bewegungsapparat, sowie 1 Beauftragte(n) der zuständigen Fachgesellschaft

Rezertifizierung

Eine Rezertifizierung ist für alle Stufen der Säuglingshüftsonografie alle 5 Jahre vorgesehen
Kriterien
• Alle betroffen: Stufe 1–3, i.e.: BasisuntersucherIn wie auch AusbildnerIn und KursleiterIn
• 10 DFP(CME)- Punkte / Jahr aus kontinuierlicher (hüft)sonografischer Fortbildung
• Anhaltende aktive Tätigkeit als SonografeurIn / AusbildnerIn / KursleiterIn
– entsprechend der jeweiligen Qualifikation
• Erfolgt auf Antrag nach Nachweis der Erfüllung der geforderten Kriterien
• ÖGUM-Mitgliedschaft

Sonografie im Neugeborenen- und Kindesalter = „Pädiatrische Sonografie“

Stufe 1 = sonografische Basisdiagnostik

o ÖGUM-Mitgliedschaft
o 1 Grundkurs (pädiatrisch oder interdisziplinär), 20h
o 1 Aufbaukurs pädiatrische Sonografie (Schädel, Abdomen, Small Parts), 20h
o 1 Abschluss- oder Refresher- / Fortgeschrittenenkurs in pädiatrischer Sonografie, 8h
– frühestens nach 6 Monaten
– alternativ zertifizierte Hospitation
Wenn die Säuglingshüftsonografiebefähigung mit angestrebt wird, zusätzlich:
o 1 Aufbaukurs Hüftsonografie in Säuglingsalter, 16h
o 1 Abschlusskurs Hüftsonografie in Säuglingsalter (frühestens nach 6 Monaten), 8h
– Hüft-US Grundkurs kann durch „interdisziplinären Grundkurs“ ersetzt werden
• Nachweis von mindestens 500 selbständig durchgeführten, entsprechend den Empfehlungen in Text und Bild dokumentierten und von (ÖGUM-/DEGUM-) AusbildnerIn supervidierten Untersuchungen (+ 200 Hüften*), davon:
o mindestens 100 neonatale / kleinkindliche Gehirnschädel
o mindestens 350 kindliche Abdomen (davon 100 im ersten Lebensjahr)
o mindestens 50 Small Parts
– Schilddrüse, Lymphknoten, Hoden, Leiste, Coxitishüfte, etc.., EXCLUSIVE Säuglingshüften
o mindestens 15% pathologische Befunde (altersentsprechende Fragestellung & Krankheitsbilder)
o mindestens 200 Säuglingshüftpaare (= 100 PatientInnen mit 2 Hüften), *
– entsprechend den Hüft-US Ausbildungserfordernissen. Fehlen Aufbau- sowie Abschlusskurs zur „Säuglingshüfte“, wird die Säuglingshüftultraschallausbildung nicht mitzertifiziert
• Gerätespezifikation: entsprechend der jährlich aktualisierten ÖGUM Weisliste
o Schallkopfausstattung: altersspezifische Schallkopfpalette mit entsprechenden Frequenzen
– Linearschallkopf mit entsprechender Nahfeldauflösung obligat
• Zuerkennung nach Überprüfung durch AusbildnerIn im „Fachgespräch“ auf Antrag nach Vorlage der Unterlage (= in Text und Bild dokumentierte Untersuchungen)

Anmerkung:
Berufsbegleitende Ausbildung ist prinzipiell unter folgenden Voraussetzungen möglich:
1) Oben definierte Kriterien sind nachweisbar erfüllt (dokumentiert)
2) Die Ausbildungsstätte verfügt über 1 UntersucherIn der Stufe 2 / 3 in pädiatrischer Sonografie
– nachweislich fortlaufende Supervision & Unterweisung (auch theoretisch) durch AusbildnerIn vor Ort
3) Alternativ zu Punkt 2 einmonatige Hospitation auf einer entsprechenden Fachabteilung
– diese kann bei Bedarf in 4 Einzelwochenblöcke gesplittet erfolgen

Stufe 2 = Hochqualifizierte Sonografie [und (auf Antrag) AusbildnerIn]:

• ÖGUM-Mitgliedschaft
• Mindestens 5 Jahre aktive pädiatrische Sonografie in Stufe 1
• Abgeschlossene Facharztausbildung in Kinderheilkunde, Kinderchirurgie, Kinderradiologie
• Mindestens 2000 selbständig durchgeführte und dokumentierte Untersuchungen
o mindestens 400 neonatale / kleinkindliche Gehirnschädel
o mindestens 900 kindliche Abdomen (davon 300 im ersten Lebensjahr)
o mindestens 300 Small Parts (Hals/Schilddrüse/Lymphknoten, Hoden, Leiste, Coxitishüfte …)
o mindestens 400 Säuglingshüftpaare (= 200 Patienten mit 2 Hüften)
o Dopplersonografie und Verwendung moderner Verfahren in mindestens 20%
o mindestens je 20% pathologische Befunde (entsprechende häufige und relevante Fragestellungen & Krankheitsbilder), ausgenommen Hüfte (dort 5% pathologische Befunde)
• Gerätespezifikation: Entsprechend der jährlich aktualisierten ÖGUM Weisliste
o Dopplersonografieoption obligat
• Kenntnisse und (auch gerätetechnische) Möglichkeit für mindestens 3 der folgenden modernen US-Techniken und -verfahren / Anwendungen:
o amplitudenkodierte Farbdopplersonographie, Harmonic imaging, Image compounding, extended field-of-view, US-gezielte Biopsie/Punktion/Intervention, M-mode, 3D/4DUS, kontrastverstärkter US
• Nachweis regelmäßiger und aktiver Fortbildung in pädiatrischer Sonografie
o Teilnahme an US-Kongressen, Refresherkursen …= 10 CME/DFP Punkte / Jahr
o Alternativ 3-monatige Hospitation an obigen Kriterien entsprechenden Ausbildungsstätte
– unter Supervision 1 AusbildnerIn / KursleiterIn, mit dort regelmäßiger selbstständiger Durchführung der Sonografie; diese kann auch in Einzelblöcke gesplittet absolviert werden
• Zuerkennung nach positivem „Fachgespräch“ mit KursleiterIn
• Für Ausbildnerzuerkennung: auf Antrag
o ÖGUM Mitgliedschaft
o Positives Fachgespräch vor ÖGUM-Kommission
– besetzt durch je 1 KursleiterIn des Arbeitskreis für Ultraschall im Kindesalter und des Arbeitskreis für Ultraschall am Stütz- und Bewegungsapparat, sowie 1 Beauftragte(n) der zuständigen Fachgesellschaft

Anmerkung:
• Berufsbegleitende Ausbildung (z.B. im Rahmen der Facharztausbildung) ist prinzipiell möglich, wenn alle oben definierte Voraussetzungen gewährleistet sind und die Einrichtung über eine(n) KursleiterIn verfügt.

Stufe 3 = KursleiterIn

Voraussetzungen:
o mindestens 2 Jahre Praxis in pädiatrischer Sonografie nach Erlangen der Befähigung zur Stufe 2
o Mindestens 3000 eigenständig durchgeführte dokumentierte Untersuchungen
• regelmäßig Untersuchungen aller Regionen
• mindestens 25% alters- und regionsbezogen typische Pathologien
• regelmäßige Anwendung der meisten moderner Ultraschallverfahren
– Kenntnis aller modernen etablierten Ultraschallverfahren
o Regelmäßige aktive Teilnahme an Fort- und Ausbildung in (pädiatrischer) Sonografie
• Teilnahme und Organisation / Abhaltung regelmäßiger Fall- und Ultraschallbesprechungen
• Ultraschallausbildungskurse und -tätigkeit
o Gerätespezifikation: Entsprechend der jährlich aktualisierten ÖGUM Weissliste
o Mindestens 3 zitierbare Publikationen (1 als ErstautorIn) zur pädiatrischen Sonografie
• Vortag mit zitierbarem Abstrakt, wissenschaftliche Arbeit, Buchbeitrag …
o Nachweis didaktischer Fähigkeiten
• durch Didaktikseminar, regelmäßige Besprechungsleitungen, oder Erfahrung in Fort- und Ausbildung, z.B. Studenten, Kollegen, Schwesternschule …
• bzw. Ultraschallabteilungs- / -bereichs- / -sektionsleiterIn oder Habilitation in diesem Bereich
= Habilitation in diesem Bereich, bzw. einer Habilitation gleichzusetzende Tätigkeit
o ÖGUM – Mitgliedschaft
o Zuerkennung nach positivem Kolloquium vor ÖGUM-Kommission
– besetzt durch je 1 KursleiterIn für pädiatrische Sonografie und für Sonografie des Stütz- und Bewegungsapparates, sowie 1 Beauftragte(n) der zuständigen Fachgesellschaft

Rezertifizierung

Prinzipiell ist eine Rezertifizierung für alle Stufen der pädiatrische Sonografie alle 5 Jahre vorgesehen
Kriterien
• Alle betroffen: Stufe 1–3, i.e.: BasisuntersucherIn wie auch AusbildnerIn und KursleiterIn
• 10 DFP(CME)- Punkte / Jahr aus kontinuierlicher (kinder)sonografischer Fortbildung
• Anhaltende aktive Tätigkeit als SonografeurIn / AusbildnerIn / KursleiterIn
– entsprechend der jeweiligen Qualifikation
• Erfolgt auf Antrag nach Nachweis der Erfüllung der geforderten Kriterien
• ÖGUM-Mitgliedschaft

Information zur Aufwandsentschädigung bei Zertifizierungen:
Jedem Arbeitskreisleiter der ÖGUM ist es freigestellt, eine Aufwandsentschädigung für die Zertifizierung in maximaler Höhe von € 100,00 pro Antrag einzuheben.

Thorax-Sonographie

1. Ausbildungsinhalte:

1.1. Technische Grundlagen und Sonoanatomie
– Physikalische Grundlagen, technische Grundlagen
– Gerätetechnik, Entwicklungsstand, Geräteeinstellung
– Dokumentationstechnik, Befunddokumentation
– Untersuchungsvorgang, Schnittebenen, Normalbefunde
– Artefakte (allgemein)

1.2. Spezielle Ausbildungsinhalte der Thoraxsonographie – Sonopathologie
1. Brustwand: Weichteile incl. Lymphknoten, knöcherner Thorax, Gefäße (Subclaviathrombose), entzündliche Prozesse, Pancoasttumor.
2. Pleura: Erguß, Erguß-Volumetrie-Schätzung, Pleuraempyem, solide Strukturen, weiterführende Ergußdiagnostik, Mesotheliom, Pleurametastasen, Pneumothorax.
3. Periphere Lungenkonsolidierungen:
a) entzündlich: Pneumonie, Abszeßbildung, Abszeßdrainage, Tuberkulose.
b) neoplastisch: Lungenkarzinome, Lungenmetastasen, diagnostische Punktion.
c) vaskulär: Lungenembolie – Suche nach der Emboliequelle, Rechtsherzbelastung.
d) Atelektasen, Lungenkontusion.
4. Perikarderguß, orientierende Beurteilung der Herzhöhlen und Herzklappen
5. Mediastinum, insbesondere suprasternal, Gefäßverlauf, Lymphknotenstationen
6. Spezielle Artefakte (Spiegelung, Knorpel, u.a.) und Pitfalls

2. Ausbildungserfordernis:

2.1 Grundkurs mit den in 1.1 genannten Inhalten über 8 Stunden, davon mindestens 3 Stunden Praktikum in diesen Inhalten.
Das Praktikum hat den ÖGUM-Richtlinien zu entsprechen.
Für Ärzte mit nachgewiesener Ausbildung in Abdomensonographie oder Echokardiographie entfällt der Grundkurs.

2.2 Spezieller Thoraxsonographiekurs mit den in 1.2 genannten Inhalten über 15 Stunden, davon 3 Stunden Praktikum.

3 Stufenkonzept:

3.1. Stufe 1: Basisdiagnostik

Ausbildung nach den o.a. vom ÖGUM-Vorstand am 19.9.97 beschlossenen Richtlinien.
Aufgaben und Erfordernis: > 300 Ultaschalluntersuchungen am Thorax, davon >150 nicht Pleuraergüsse, jährlich >150 für Erhaltung der Stufe 1)
– Raumforderungen der Thoraxwand, Rippenfraktur
– Lymphknoten-Staging cervical-thorakal (transkutan)
– Pleuraerguß, Punktion, Drainage
– Pneumothorax
– Differentialdiagnose subpleuraler peripherer Lungenkonsolidierungen

3.2 Stufe 2: Hochqualifizierte Thoraxsonographie – Ausbilder

>1000 US, davon >200 höheren Schwierigkeitsgrades, z.B. solide RF mit Biopsie, jährlich > 200 für Erhaltung der Stufe 2)

– DD Raumforderung Pleura, Lunge, Mediastinum incl. transkutan Biopsie
– Abszess Lunge/Pleura mit Drainage
– Mediastinum, Staging transkutan
– spezielle Kenntnisse der Vaskularisationsdiagnostik, z.B. Farbdoppler am Thorax, Kontrastmittelsonographie

3.3 Stufe 3: Kursleiter

– Supervision der Ausbildung in der Stufe 1 und 2, sowie für gutachterliche Fragen.
– Unterricht und Weiterentwicklung der Sonographie.
– wissenschaftliche Arbeit, evaluierte Erfahrung in Ultraschallausbildung und kontinuierliche Lehre.
Die Zuerkennung der Stufe 3 –Qualifikation (Kursleiter) erfolgt in einem Kolloquium durch ÖGUM-Kursleiter mit Vertretern aus den Fachgesellschaften.

G. Mathis für den AK Thoraxsonographie

Mammasonographie

20.05.2013
Richtlinie & Standard / Mamma

Die Mammasonographie wird von approbierten Fachärzten für Radiologie und Gynäkologie durchgeführt.

A Sonographische Basisdiagnostik – Stufe 1

1. Inhalte und Aufgaben:

1.1. Kenntnis der Mamma- und Axillapalpation
1.2. Kenntnis der Indikationen und Limitationen der Mammasonographie
1.3. Kenntnis der Sonoanatomie der weiblichen Brust mit ihren physiologischen alters- und zyklusabhängigen Erscheinungsformen (ausschließlich Gravidität)
1.4. Kenntnis der Sonoanatomie der Axilla
1.5. Kenntnis der Sonopathologie der Mamma und axillären Lymphknoten
1.6. Detektion von Mamma-Herdbefunden mit Differenzierung in solide oder zystisch
1.7. Kenntnis der Ultraschall BI-RADS analogen Bewertungskriterien
1.8. Differenzierung von Herdbefunden in benigne oder malignitätsverdächtig an Hand von BI-RADS analogen Sonokriterien
1.9. Detektion pathologischer Axilla-Lymphknoten

Der Untersucher ist in der Lage zu entscheiden, inwieweit seine Ergebnisse ausreichend sind. Eine Ultraschall BI-RADS analoge Bewertung (Klassifikation1-5) ist zwingend. Ab einer Befundeinschätzung von BIRADS 3 muss die Patientin an Stufe 2 oder Stufe 3 zur Zweitbeurteilung vorgestellt werden.

2. Ausbildungserfordernis:

2.1. Theoretische Ausbildung im Ausmaß von 40 Stunden nach den Richtlinien der ÖGUM:
Grundkurs (20 Stunden): technische Grundlagen und Ausbildung in o.a. Inhalten.
Fortgeschrittenenkurs (20 Stunden): frühestens 9 Monate nach dem Grundkurs zur Vertiefung. Alternativ zum Fortgeschrittenenkurs können 20 Stunden ÖÄK-DFP zertifizierte Weiterbildungen in Mammasonographie absolviert werden.

2.2. Praktische Ausbildung: 250 unter Supervision durchgeführte Untersuchungen, davon 25% pathologisch (mindestens 25 Mammakarzinomfälle). Diese sind in Text und Bild dokumentiert und werden von einem Ausbildner in einem Fachgespräch überprüft.

3. ÖGUM-Mitgliedschaft

B Hochqualifizierte Sonographie – Stufe 2- Ausbilder

1. Inhalte und Aufgaben:

1.1. Zweitbeurteilung eines Mammabefundes einer Stufe 1 Einschätzung ab BI-RADS 3 oder höher
1.2. Spezielle mammasonographische Fragestellung, seltene Befunde und Krankheitsbilder (einschließlich der männlichen Brust)
1.3. Kenntnis der Indikationen und Limitationen der Mammasonographie im Vergleich mit Mammographie und Mamma MRT
1.4. Kenntnis in speziellen Untersuchungstechniken wie 3D/4D Mammasonographie
1.5. Kenntnis der Sonoanatomie und Sonopathologie der weiblichen Brust während der Gravidität
1.6. Kenntnis und Fertigkeiten in sonographisch geführten Mammainterventionen
1.7. Kenntnis technischer Innovationen (z.B. Elastographie)
1.8. Ausbildung in sonographischer Basisdiagnostik

2.Qualifikationserfordernis:

2.1. Nachweis der Stufe 1 Berechtigung
2.2. Mindestens 2 Jahre Stufe 1
2.3. Facharztzuerkennung für Radiologie oder Gynäkologie
2.4. regelmäßige theoretische mammasonographische Weiterbildung (10 CME-, ÖÄK-DFP Punkte /Jahr)
2.5. mindestens 2000 selbständig durchgeführte und dokumentierte Untersuchungen
2.6. positives Fachgespräch mit einem Kursleiter
2.7. ÖGUM-Mitgliedschaft

C Kursleiter – Stufe 3

1. Inhalte und Aufgaben:

Stufe 3-Untersucher sind Referenz-Experten in ihrem Fachgebiet für spezielle Fragestellungen. Sie sind zuständig für die Supervision der Ausbildung in Stufe 1 und 2, sowie für gutachterliche Fragen. Sie verwenden einen beträchtlichen Teil ihrer Zeit für Mammasonographien, Unterricht und Weiterentwicklung der Sonographie.

2. Qualifikationsnachweis:

2.1. Erfüllung der Qualifikationserfordernisse von Stufe 2 (Stufe 2 Nachweis)
2.2. wissenschaftliche Arbeiten (mindestens 3 zitierfähige als Erstautor auf dem Gebiet der Mammasonographie) und evaluierte Erfahrungen in der Lehre nachweisen
2.3. Der Stufe 3 Untersucher muss eine der Habilitation vergleichbare wissenschaftliche und didaktische sonographische Qualifikation aufweisen
2.4. Die Zuerkennung der Stufe 3-Qualifikation (Kursleiter) erfolgt in einem Kolloquium durch ÖGUM-Kursleiter
2.5. ÖGUM-Mitgliedschaft

D Rezertifizierung

– Eine kontinuierliche theoretische Weiterbildung (10 DFP-Punkte/Jahr in mammasonographischer Weiterbildung) und eine anhaltende Tätigkeit in mammasonographischer Diagnostik sind für alle in diesem System Beteiligten innerhalb von 5 Jahren im Sinne einer Rezertifizierung erforderlich.
– Aktive ÖGUM-Mitgliedschaft

Information zur Aufwandsentschädigung bei Zertifizierungen:
Jedem Arbeitskreisleiter der ÖGUM ist es freigestellt, eine Aufwandsentschädigung für die Zertifizierung in maximaler Höhe von € 100,00 pro Antrag einzuheben.

Kopf und Hals

Der Arbeitskreis Kopf Hals deckt in Österreich die Interessen unterschiedlichster Fachrichtungen ab: Radiologie, Nuklearmedizin, Endokrinologie, Innere Medizin, Chirurgie, HNO, Mund- Kiefer Gesichtschirurgie und Neurologie.

Diese haben auch unterschiedliche Zugänge zu dieser Region. Während einige ihren Schwerpunkt auf der Schilddrüse und den Halslymphknoten haben, liegt dieser bei anderen bei anderen Fachrichtungen auch auf den übrigen Halsweichteilen, wie Speicheldrüsen, Muskeln, Gefäße oder der Mundhöhle. Ein weiterer, neuer und sich gerade entwickelnder Bereich betrifft die Nerven des Halses.

Selbstverständlich überschneidet sich in manchen Bereichen das Arbeitsgebiet des Arbeitskreises mit dem anderer innerhalb der ÖGUM.
Im Arbeitskreis Kopf-Hals trägt wie in Deutschland und der Schweiz ein Zweistufenkonzept diesen Anforderungen Rechnung und ist die Basis für das „Zertifikat Sonografie der Österreichischen Ärztekammer“.

Der mindestens acht Stunden umfassende Grundkurs Kopf-Hals ist die sonographische Grundausbildung für alle Sonderfächer der topographischen Region „Kopf / Hals“. Zumindest achtstündige Aufbaukurse haben ihren Fokus im jeweiligen Spezialgebiet.

Praktische Übungen im erforderlichen Ausmaß sowie ein Abschluß-Testat sind integrativer Teil jedes Kurses.

Grundkurs Kopf/Hals-Schilddrüse 8h:
Technik
Anatomie Kopf-Hals
Normalbefunde im Hals
Schilddrüse – diffuse Veränderungen und Knoten
praktische Übungen

Aufbaukurs Schilddrüse 8h:
Update Technik und Anatomie
Dignitätsbeurteilung
Ultraschallgezielte Feinnadelpunktion
Schilddrüsenkarzinom
Halslymphknoten
Nebenschilddrüse

Aufbaukurs Kopf-Hals 8h:
Update Technik und Anatomie
Halslymphknoten
Raumforderungen und Entzündungen der Halsweichteile
Speicheldrüse

Die Absolvierung von Grund- und Aufbaukurs sowie der dokumentierte Nachweis der entsprechenden eigenständig, supervidiert durchgeführten Ultraschalluntersuchungen (Kopf/Hals exkl. Schilddrüse: 200 bzw. Schilddrüse: 150) berechtigt zum Erwerb des jeweiligen Zertifikates Sonografie (Kopf/Hals bzw. Schilddrüse) der Österreichischen Ärztekammer und entspricht auch den Anforderungen der ÖGUM Stufe 1 (Kopf/Hals bzw. Schilddrüse)
Link zum ÖGUM-Stufenkonzept

Schilddrüsensonographie

Die Sonografie der Schilddrüse wird in der ÖGUM durch den Arbeiskreis Kopf-Hals abgedeckt. Der Arbeitskreis Kopf Hals deckt in Österreich die Interessen unterschiedlichster Fachrichtungen ab: Radiologie, Nuklearmedizin, Endokrinologie, Innere Medizin, Chirurgie, HNO, Mund- Kiefer Gesichtschirurgie und Neurologie.

Diese haben auch unterschiedliche Zugänge zu dieser Region. Während einige ihren Schwerpunkt auf der Schilddrüse und den Halslymphknoten haben, liegt dieser bei anderen bei anderen Fachrichtungen auch auf den übrigen Halsweichteilen, wie Speicheldrüsen, Muskeln, Gefäße oder der Mundhöhle. Ein weiterer, neuer und sich gerade entwickelnder Bereich betrifft die Nerven des Halses.

Selbstverständlich überschneidet sich in manchen Bereichen das Arbeitsgebiet des Arbeitskreises mit dem anderer innerhalb der ÖGUM.
Im Arbeitskreis Kopf-Hals trägt wie in Deutschland und der Schweiz ein Zweistufenkonzept diesen Anforderungen Rechnung und ist die Basis für das „Zertifikat Sonografie der Österreichischen Ärztekammer“.

Der mindestens acht Stunden umfassende Grundkurs Kopf-Hals ist die sonographische Grundausbildung für alle Sonderfächer der topographischen Region „Kopf / Hals“. Zumindest achtstündige Aufbaukurse haben ihren Fokus im jeweiligen Spezialgebiet.

Praktische Übungen im erforderlichen Ausmaß sowie ein Abschluß-Testat sind integrativer Teil jedes Kurses.

Grundkurs Kopf/Hals-Schilddrüse 8h:
Technik
Anatomie Kopf-Hals
Normalbefunde im Hals
Schilddrüse – diffuse Veränderungen und Knoten
praktische Übungen

Aufbaukurs Schilddrüse 8h:
Update Technik und Anatomie
Dignitätsbeurteilung
Ultraschallgezielte Feinnadelpunktion
Schilddrüsenkarzinom
Halslymphknoten
Nebenschilddrüse

Aufbaukurs Kopf-Hals 8h:
Update Technik und Anatomie
Halslymphknoten
Raumforderungen und Entzündungen der Halsweichteile
Speicheldrüse

Die Absolvierung von Grund- und Aufbaukurs sowie der dokumentierte Nachweis der entsprechenden eigenständig, supervidiert durchgeführten Ultraschalluntersuchungen (Kopf/Hals exkl. Schilddrüse: 200 bzw. Schilddrüse: 150) berechtigt zum Erwerb des jeweiligen Zertifikates Sonografie (Kopf/Hals bzw. Schilddrüse) der Österreichischen Ärztekammer und entspricht auch den Anforderungen der ÖGUM Stufe 1 (Kopf/Hals bzw. Schilddrüse)

AK Kopf Halssonographie

Alpinion

Gramme Allee 15, 4690 Schwanenstadt

T +43 (0)7 6737 5505
w.moestl@k-m-t.at


www.k-m-t.at
www.alpinion.de

Kopf und Hals

Richtlinie & Standard / Kopf/Hals

A Sonografische Basisdiagnostik – Stufe I

Anforderungen:

1) Mitgliedschaft ÖGUM

2) Absolvierung von ÖGUM zertifizierter Grund- und Fortgeschrittenenkurse Kopf/Hals im Ausmass von zumindest 16 Stunden.

3) Nachweis von mindestens 200 eigenständig, supervidiert durchgeführter Ultraschalluntersuchungen (Small parts Sonografie des Kopf Hals).
Diese sind in Text und Bild dokumentiert und werden von einem Ausbildner in einem Fachgespräch überprüft.

Die ÖGUM Stufe 1 entspricht den Anforderungen für das Zertifikat Sonografie der Österreichischen Ärztekammer. Beide Qualifikationen sind getrennt bei den zuständigen Stellen (ÖGUM bzw. ÖsterreichischeÄrztekammer) zu beantragen.

 

B Hochqualifizierte Sonographie – Stufe 2- Ausbilder

Anforderungen:

1) Mitgliedschaft ÖGUM

2) Mindestens ein Jahr ÖGUM Stufe 1 Kopf/Hals

3) Abgeschlossene Facharztausbildung

4) Nachweis regelmäßiger theoretischer Weiterbildung auf dem Gebiet der Kopf/Hals Sonografie und Referententätigkeit bei Ultraschallkursen.

5) Nachweis einer Untersuchungsfrquenz von jährlich mindestens 200 durchgeführter Ultraschalluntersuchungen im Bereich Kopf Hals. Diese sind in Text und Bild dokumentiert und beinhalten gegebenfalls differenziertes Tumor- und Lymphknotenstaging sowie neue Ultraschalltechniken und Interventionen.

6) positives Fachgespräch und Nachweis der didaktischen Befähigung mit einem Kursleiter und Vertreter der Fachgesellschaft

 

C Kursleiter – Stufe 3

1) Mitgliedschaft ÖGUM

2) ÖGUM Stufe 2 Qualifikation

3) Nachweis über wissenschaftliche Tätigkeit auf dem Gebiet der Kopf/Hals Sonografie und Referententätigkeit bei Ultraschallkursen.

4) Nachweis einer Untersuchungsfrquenz von jährlich mindestens 500 durchgeführter Ultraschalluntersuchungen im Bereich Kopf Hals.

5) Positives Fachgespräch und Nachweis der didaktischen Befähigung mit den Arbeitskreisleitern und dem ÖGUM Vorstand.

 

Information zur Aufwandsentschädigung bei Zertifizierungen:
Jedem Arbeitskreisleiter der ÖGUM ist es freigestellt, eine Aufwandsentschädigung für die Zertifizierung in maximaler Höhe von € 100,00 pro Antrag einzuheben.

Schildrüsensonographie

Richtlinie & Standard / Kopf/Hals

A Sonographische Basisdiagnostik – Stufe I

Anforderungen:

1) Mitgliedschaft ÖGUM

2) Absolvierung von ÖGUM zertifizierter Grund- und Fortgeschrittenenkurse Kopf/Hals – Schilddrüse im Ausmass von zumindest 16 Stunden.

3) Nachweis von mindestens 150 eigenständig, supervidiert durchgeführter Ultraschalluntersuchungen der Schilddrüse. Diese sind in Text und Bild dokumentiert und werden von einem Ausbildner in einem Fachgespräch überprüft.

Die ÖGUM Stufe 1 entspricht den Anforderungen für das Zertifikat Sonografie der Österreichischen Ärztekammer. Beide Qualifikationen sind getrennt bei den zuständigen Stellen (ÖGUM bzw. ÖsterreichischeÄrztekammer) zu beantragen.

 

B Hochqualifizierte Sonographie – Stufe 2- Ausbilder

Anforderungen:

1) Mitgliedschaft ÖGUM

2) Mindestens ein Jahr ÖGUM Stufe 1 Schilddrüse

3) abgeschlossene Facharztausbildung

4) Nachweis regelmäßiger theoretischer Weiterbildung auf dem Gebiet der Schilddrüsen-Sonografie und Referententätigkeit bei Ultraschallkursen.

5) Nachweis einer Untersuchungsfrquenz von jährlich mindestens 1000 durchgeführter Ultraschalluntersuchungen im Bereich Schilddrüse. Diese sind in Text und Bild dokumentiert und beinhalten gegebenfalls differenziertes Tumor- und Lymphknotenstaging sowie neue Ultraschalltechniken und Interventionen.

6) Positives Fachgespräch und Nachweis der didaktischen Befähigung mit einem Kursleiter und Vertreter der Fachgesellschaft.

 

C Kursleiter – Stufe 3

1) Mitgliedschaft ÖGUM

2) ÖGUM Stufe 2 Qualifikation

3) Nachweis über wissenschaftliche Tätigkeit auf dem Gebiet der Schilddrüsen-Sonografie und Referententätigkeit bei Ultraschallkursen.

4) Nachweis einer Untersuchungsfrquenz von jährlich mindestens 1500 durchgeführter Ultraschalluntersuchungen im Bereich Kopf Hals.

5) Positives Fachgespräch und Nachweis der didaktischen Befähigung mit den Arbeitskreisleitern und dem ÖGUM Vorstand.

 

Information zur Aufwandsentschädigung bei Zertifizierungen:
Jedem Arbeitskreisleiter der ÖGUM ist es freigestellt, eine Aufwandsentschädigung für die Zertifizierung in maximaler Höhe von € 100,00 pro Antrag einzuheben.

Appendizitis und Differenzialdiagnosen

„Appendizitis und Differenzialdiagnosen“ – DVD
A. Hollerweger, K. Dirks, J. Deuerling, P. Macheiner, T. Rettenbacher
Deutscher Ärzte-Verlag, 2008
ISBN 978-3-7691-0560-5

Appendektomie oder nicht?

Bei Verdacht auf Appendizitis ist die Ultraschalluntersuchung heute die Methode der ersten Wahl. In der Hand des Geübten ist sie ein sicheres und günstiges Diagnostikum ohne jede Strahlenbelastung. Sie ist als Bedside-Untersuchung sowohl in der Notaufnahme wie auch auf der Intensivstation verfügbar, kann beliebig wiederholt werden und sollte in jeder interdisziplinären Ultraschallabteilung Anwendung finden.Anhand eines einmaligen Bild- und Videomaterials führt Sie diese interaktive DVD Schritt für Schritt von den Grundlagen bis hin zu den Tricks und Tipps der Experten. Das interdisziplinäre Autorenteam hilft Ihnen, rasch und zweifelsfrei eine Appendizitis zu diagnostizieren und von den möglichen Differenzialdiagnosen zu unterscheiden. So lassen sich unnötige Operationen vermeiden.

  • Interaktive Fallsammlung mit
    – 32 audiovisuellen Kurzvorträgen
    – weit über 200 Fällen in mehr als 2.100 Einzelbildern und
    – 87 Videoanimationen
  • Nachvollziehbare Befundabbildungen
    – Abgrenzung anatomischer Strukturen auf Knopfdruck
    – Darstellung in bis zu vier Schnittebenen
  • Aus dem Inhalt:
    – Anatomie und Untersuchungstechnik
    – Akute Appendizitis, Perforation und Komplikationen
    – Postoperative Befunde, Pitfalls und Differenzialdiagnose

Sonographische Differenzialdiagnose

20.05.2013
Publikation

Krankheiten des Gastrointestinaltraktes
Systematischer Atlas
Ulrich Meckler / Alois Hollerweger / Christoph Frank Dietrich
Deutscher Ärzte-Verlag, 2004
ISBN 978-3-7691-0434-9

Sichere Differenzialdiagnostik: Von der Sonomorphologie zur Diagnose

Ultraschallbefunde lassen sich mit Hilfe von herkömmlichen differenzialdiagnostischen Werken, die nach Diagnosen gegliedert sind, nicht immer zuverlässig einordnen.
Stattdessen beschreiben die Autoren die pathologischen Veränderungen des Gastro-intestinaltraktes, der Bauchwand und der Peritonealhöhle systematisch nach der auffälligen sonographischen Morphologie.
So gelangt man über Lage, Form und Kontur, Größe, Echomuster und Architektur des auffälligen Befundes zu einer Diagnose. Wo es möglich ist, liefern farbkodierte Doppler-verfahren eine weitere Eingrenzung des Befundes.
Damit wird der Leser zu einer strukturierten Bildanalyse angeleitet, die eine Differenzialdiagnose allein auf der Basis der sonographischen Gestalt ermöglicht.
Diese Herangehensweise entwickelt das bewährte Konzept aus „Meckler/Wermke: Sonographische Differentialdiagnostik“ weiter. Neben dem vorliegenden Band erscheinen in der Reihe „Sonographische Differenzialdiagnose“ weitere Einzelbände, die die einzelnen Organgebiete systematisch abhandeln.

Aus dem Inhalt: Bauchwand – Gastroduodenaltrakt – Intestinaltrakt – Mesenterium – Peritonealhöhle – Becken – Farbkodierte Dopplersonographie im Gastrointestinaltrakt

Vom Bild zur Diagnose

Umfassende Darstellung der Veränderungen des Gastrointestinaltraktes

Unter Berücksichtigung von B-Bild und Farb-Doppler

Sonderformat mit über 1200 großformatigen Abbildungen

Jede Differenzialdiagnose mit zugehörigem Bild und exakter Umzeichnung (Piktogramm)

Synopse häufiger Befunde am Ende jeden Kapitels

Klar strukturiert, prägnant beschrieben, übersichtlich dargestellt

Atlas of Neurosonology

20.05.2013
Publikation

Titianova, Niederkorn, Christova, Eds
Coty Ltd. 2008
ISBN: 978-954-90851-4-3

Standards

09.12.2013
Richtlinie & Standard / Echokardiographie

 

Die Echokardiographie hat sich in Österreich etwas abseits der ÖGUM und im Rahmen der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft (ÖKG) entwickelt, und so wurden bereits vor über 20 Jahren Richtlinien zur Ausbildung, Prüfung der entsprechenden Fähigkeiten und zur standardisierten Untersuchung entwickelt und seither regelmäßig aktualisiert.

Da die Arbeitsgruppe Echokardiographie der ÖKG als erste Sektion eine entsprechende standardisierte Prüfung der Untersucherfähigkeiten erarbeitete, die auch Voraussetzung für die Abrechenbarkeit der Untersuchung mit den Krankenkassen war und ist, werden weiterhin die diesbezüglichen Prüfungen ausschließlich von der AG Echokardiographie der ÖKG abgehalten und von der ÖKG die entsprechenden Dekrete ausgestellt.

Ausbildungsrichtlinien

Prüfungstermine

Echokardiographie-Kurse

Dopplersonographie in Geburtshilfe und Gynäkologie

20.05.2013
Publikation

„Ein Leitfaden für die Praxis“
Steiner, Schneider
3. Auflage; Springer Verlag; 2012
ISBN-13: 978-3642209376

Die Dopplersonographie ist in der Geburtsmedizin die einzige Methode, mit der wissenschaftlich nachweisbar die perinatale Mortalität in Hochrisikokollektiven gesenkt werden kann. Das Konzept für das vorliegende Buch basiert auf den didak- tischen Unterlagen und Erfahrungen aus den Ausbildungskursen für die Dopplersonographie, die Beantwortung der Wünsche und Fragen der Teilnehmer sind in die Manuskripte eingeflossen. In praxisnaher Gestaltung werden Tips für den Einsatz und Hinweise auf mögliche Fehlerquellen sowohl für Anfänger aber auch für den erfahrenen Kliniker angeboten. Das Kompendium ist eine wertvolle Vorbereitungsunterlage auf die in Deutschland derzeit vorgesehene praktische Prüfung und das theoretische Kolloquium für die Zulassung zur Abrechnung der Dopplersonographie in Klinik und Praxis.

Dateien:
Vorwort (11.3K)

Schilddrüsen Ultraschall Kursbuch

20.05.2013
Publikation

Das Skritptum zum österreichischen Schilddrüsen-Ultraschallkurs
www.facultas.wuv.at
ISBN 978-3-7089-0963-9

Beiträge aus dem ÖGUM-Arbeitskreis Mammasonographie

21.07.2025
Aktuelles /Info / Mamma

Third International Consensus Conference on lesions of uncertain malignant potential in the breast (B3 lesions).
Elfgen C, Leo C, Kubik-Huch RA, Muenst S, Schmidt N, Quinn C, McNally S, van Diest PJ, Mann RM, BagoHorvath Z, Bernathova M, Regitnig P, Fuchsjäger M, Schwegler-Guggemos D, Maranta M, Zehbe S, Tausch C, Güth U, Fallenberg EM, Schrading S, Kothari A, Sonnenschein M, Kampmann G, Kulka J, Tille JC, Körner M, Decker T, Lax SF, Daniaux M, Bjelic-Radisic V, Kacerovsky-Strobl S, Condorelli R, Gnant M, Varga Z.
Virchows Arch. 2023 Jul;483(1):5-20. doi: 10.1007/s00428-023-03566-x. Epub 2023 Jun 17. PMID: 37330436
Strain Elastography of Breast and Prostata Cancer: Similarities and Differences.
Daniaux M, Auer T, De Zordo T, Junker D, Santner W, Hubalek M, Jaschke W, Aigner F.
Rofo. 2016 Mar;188(3):253-8. doi: 10.1055/s-0041-106540. Epub 2015 Nov 3. PMID: 26529265
The Tomosynthesis Broken Halo Sign: Diagnostic Utility for the Classification of Newly Diagnosed Breast Tumors.
Deeg J, Swoboda M, Egle D, Wieser V, Soleiman A, Ladenhauf V, Galijasevic M, Amort B, Haushammer S, Daniaux M, Gruber L.
Tomography. 2023 Oct 24;9(6):1987-1998. doi: 10.3390/tomography9060155. PMID: 37987341
Peritumoural Strain Elastography of Newly Diagnosed Breast Tumours: Does Maximum Peritumoural Halo Depth Correlate with Tumour Differentiation and Grade?
Gruber L, Deeg J, Egle D, Soleiman A, Ladenhauf V, Luger A, Amort B, Daniaux M.
Diagnostics (Basel). 2023 Jun 14;13(12):2064. doi: 10.3390/diagnostics13122064. PMID: 37370959
Ultrasound-guided core needle biopsy of the breast: does frozen section give accurate diagnosis?
Mueller-Holzner E, Frede T, Daniaux M, Ban M, Taucher S, Schneitter A, Zeimet AG, Marth C.
Breast Cancer Res Treat. 2007 Dec;106(3):399-406. doi: 10.1007/s10549-007-9508-9. Epub 2007 Feb 21. PMID: 17318378

Nervensonographie kompakt: Anatomie der peripheren Nerven mit Landmarks

16.05.2018
Publikation


Nervensonographie kompakt: Anatomie der peripheren Nerven mit Landmarks
H. Gruber, A. Loizides, B. Moriggl
ISBN: 978-3662567531

Dieser Taschenatlas stellt erstmals die topographische Anatomie aller peripheren Nerven im Ultraschall mit Fokussierung auf spezielle Landmarken dar: mit den Punkten der optimalen Visibilität (POV). Annähernd alle Nerven des menschlichen Körpers sind mit hochauflösenden Schallköpfen bis zu 24 MHz im Detail dargestellt. Nützlich für den Anfänger wie für den Spezialisten-Nerven-Sonographeur, liefert dieser Atlas klare und schnelle Vorgaben über die Sono-Anatomie der Nerven. Speziell für Neurologen, Anästhesisten, Schmerztherapeuten, Radiologen, Rheumatologen und Chirurgen bietet diese standardisierte Anleitung klare Orientierung bei der Frage „Wo finde ich den Nerv am einfachsten“.

Der Inhalt
Hals – Oberarm/Unterarm/Hand – Stamm – Glutealregion – Oberschenkel/Unterschenkel/Fuß

Die Herausgeber
Priv.-Doz. Dr. Hannes Gruber
Ltd. Oberarzt der Abt. für sonographische Diagnostik und Intervention – konventionelles Röntgen und Durchleuchtung an der Universitätsklinik für Radiologie, Medizinische Universität Innsbruck – Tirol-Kliniken.

Priv.-Doz. Dr. Alexander Loizides
Oberarzt und stellv. Leiter der Abt. für sonographische Diagnostik und Intervention – konventionelles Röntgen und Durchleuchtung an der Universitätsklinik für Radiologie, Medizinische Universität Innsbruck – Tirol-Kliniken.

Univ.- Prof. Dr. Bernhard Moriggl
Direktor des Centre of Excellence in Anatomy, Stellv. Leiter der Sektion für Klinisch-Funktionelle Anatomie der Medizinischen Universität Innsbruck.

Aktivitäten

20.05.2013 Aktuelles/Info / Kinderheilkunde

  1. Erarbeitung und Erstellung der Dokumentationsleitlinien für die Schädelsonografie im Neugeborenen und Kindesalter; selbige wurden nach Abgleich mit der DEGUM als gemeinsame Leitlinie der ÖGUM und DEGUM herausgegeben und auf den Webseiten publiziert.Ebenso wurden diese in der Zeitschrift „Ultraschall in der Medizin“ und als Plakat (erhältlich über ÖGUM, DEGUM, und Fa. Acuson / Siemens -übernahm dankenswerter Weise die Kosten für das Plakat) publiziert. Vorstellung derselben am Dreiländertreffen 2004 / Hannover.
  2. Dokumentationsempfehlungen für abdominelle Sonografie im Kindes- und Jugendalter: Riccabona M., Schweintzger G., Hahn H., Schmitz-Stolbrink A., Leidig E., Deeg KH., Feldkamp A.Arbeitskreis für Ultraschall im Kindesalter der ÖGUM und Sektion Pädiatrie der DEGUMNach jahrelangem Bemühen, unzähligen Vorschlägen, teils hartnäckigen und lebhaften Diskussionen, vielen Änderungen und Einarbeiten von diversen Anregungen ist nun endlich eine neue gemeinsame Empfehlung des Arbeitskreis für Ultraschall im Kindesalter der ÖGUM und der Sektion Pädiatrie der DEGUM fertig. Diese wurde mit folgenden Zielen entwickelt:Die Empfehlung sollte der beim Ultraschalldreiländertreffen 2004 in Hannover als Plakat präsentierten und im Ultraschall in der Medizin veröffentlichten, gemeinsam entwickelten Dokumentationsleitlinie zur pädiatrischen Schädelsonografie entsprechen. Sie sollte als Qualitätsmanagementmaßnahme einen gewissen Mindeststandard in Bezug auf die Dokumentationserfordernisse bei der Abdominalsonografie im Kindesalter beschreiben, und indirekt damit auch auf Minimalerfordernisse des Untersuchungsgangs und des Untersuchungsinhalts einwirken. Dieses dient sowohl der Vergleichbarkeit verschiedener Untersuchungen (standardisierte Schnittebenen…) wie der Argumentation des Bedarfs und Aufwandes gegenüber den verschiedensten Stellen.Sie stellt eine „Minimalerfordernis“ dar, der sowohl in Kliniken wie auch im niedergelassenen Bereich ohne zuviel Aufwand und Kosten Rechnung getragen werden kann; eine ausführlichere Dokumentation bleibt selbstverständlich dem Untersucher, bzw. den einzelnen Institutionen und Praxen überlassenSie sollte kurz, einfach, verständlich, übersichtlich und breit anwendbar sein, und die häufigsten Fragestellungen beim Kind umfassen. Sie kann nicht alle erdenklichen Details inkludieren, auf ebenso wenig auf alle Eventualitäten eingehen, nicht alle Indikationen und Applikationen, bzw. Ultraschall-Möglichkeiten beinhalten, und schon gar keine sono-anatomische oder ultraschalllehrbuchartige Abhandlung darstellen.Unter diesen Kautelen wurden mit Einbeziehung örtlicher Gepflogenheiten und den üblichen Ultraschallstandarddokumentationsschnittebenen nach Diskussion in den Sektionen die eingebrachten Vorschläge und Entwürfe in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe eine konsensuell bearbeitet und die nun vorzustellende Dokumentationsempfehlung erarbeitet, den ÖGUM und DEGUM AK-, bzw. Sektionsmitgliedern vorgelegt und schlussendlich (nach einarbeiten kleinerer Änderungswünsche) angenommen. Es wird zusätzlich zu dieser Auflistung wieder ein Plakat gedruckt und aufgelegt werden; ein erstes Plakat ist in Arbeit und wird beim Ultraschalldreiländertreffen 2006 in Graz vorgestellt und ausgegeben werden („Standarddokumentation des Normalbefundes beim Ultraschall des kindlichen Abdomens“). Ein zweites Plakat, das die Standarddokumentation des kindlichen Harntraktultraschalls behandelt, ist für nächstes Jahr geplant.Zusätzlich werden die Dokumentationsempfehlungen wieder auf den Webseiten der ÖGUM und DEGUM aufliegen; die Plakate kann man dann auch via ÖGUM- und DEGUM Sekretariat (teilweise unter Ersatz der Versandspesen) beziehen. Ebenso wird die Fa. Siemens, die dieses Plakat freundlicherweise sponsert, das Plakat nach Maßgabe von Verfügbarkeit ausgeben, bzw. verteilen.Wir hoffen somit, zur Qualitätssicherung und Standardisierung dieses im Kindesalter besonders wichtigen bildgebenden Diagnostikums beitragen gekonnt zu haben, sowie auf ebenso rege Annahme und Verwendung dieser Empfehlung wie zuletzt des Schädelsonografieplakats und der Schädelultraschalldokumentationsleitlinie. September 2006, für die Arbeitsgruppe – Riccabona
  3. Zahlreiche Fortbildungsaktivitäten, insbesondere von Dr. Schweintzger (in Kooperation mit der DEGUM), Dr. Riccabona, und Dr. Klabuschnigg.

Ultraschall für MTRA / RT

20.05.2013
Publikation

Haller, Kollmann
1. Auflage, Thieme 2010
ISBN 978-3-13-146301-2

Das Buch richtet sich in erster Linie an Radiologietechnologen, medizinischtechnische Radiologieassistenten und andere Beschäftigte in der Radiologie in Ausbildung/Studium und Beruf, möchte aber auch alle anderen an der Sonografie interessierte Personen mit der Technik
vertraut machen.

Der Inhalt im Überblick

  • Physiklische und technische Grundlagen der modernen Sonografie
  • Wichtige aktuelle Ultraschallverfahren in Diagnostik und Therapie
  • Funktion und Einsatz von Kontrastmitteln
  • Artefakte: Ursachen und Effekte
  • Ultraschallsicherheit und Qualitätssicherung
  • Lernzielkontrolle durch umfangreichen Fragenkatalog

Untersuchungsstandard der Thoraxsonographie

20.05.2013
Richtlinie & Standard / Thorax

Die Thoraxsonographie bietet keine Übersicht über den gesamten Thorax, jedoch einen Ausschnitt, der bei entsprechender Fragestellung im Kontext zu den Übersichtsdarstellungen wertvolle Zusatzinformationen liefert. In manchen klinisch häufigen Fragestellungen (wie z.B. Pleuraerguss) ist die Thoraxsonographie die beste und per se Methode der Wahl. An der gesunden Lunge wird der Ultraschall fast völlig reflektiert. Pulmonale Prozesse können mit US erreicht werden, wenn konsolidiertes Lungengewebe an die viszerale Pleura reicht und dadurch ein Schallfenster, eine pathologische Schalltransmission ermöglicht. Schallschatten finden sich am knöchernen Thorax, die insbesondere hinter den Rippen durch Atemmaöver überbrückt werden können. Transjugulär ist das vordere obere Mediastinum bis zum aortopulmonalen Fenster gut einsehbar. Als Ergänzung bieten sich hier die transösophageale und transbroncheale Sonographie an, die allerdings vom Aufwand und der Handhabung invasive Untersuchungsverfahren sind.

Gerätetechnische Voraussetzungen

Für die Untersuchung am Thorax eignen sich alle Geräte, die auch in der Sonographie von Abdomen und Schilddrüse bzw. Gefässen verwendet werden. Allerdings ist eine entsprechende Soft-ware-Einstellung gesondert zu erstellen: Ein hochauflösender Linearschallkopf von 5–7,5 MHz für die Darstellung der Thoraxwand und der Pleura. Für tiefer liegende Lungenläsionen sind 3,5-5 MHz erforderlich. Sektorschallköpfe lassen sich interkostal am besten applizieren, doch ist die Untersuchung auch mit Konvexschallköpfen möglich.
Für das vordere, obere Mediastinum sind Vektor-, Sektor- oder schmale Konvexsonden zu empfehlen. Je kleiner die Ankopplungsfläche, umso besser kann der Schallkopf im Jugulum oder in der Supraklavikulargrube aufgesetzt werden. Der Frequenzbereich sollte bei 3,5–5 MHz liegen. Zu beachten ist, dass Geräteeinstellungen, die für die Echokardiographie gebräuchlich sind, für das übrige Mediastinum nicht geeignet sind. Der Kontrast, die Bildrate und der Graustufentiefenausgleich müssen zur Darstellung der mediastinalen Strukturen entsprechend angepasst werden.

Untersuchungsvorgang

Die Untersuchung wird wenn möglich am sitzenden Patienten durchgeführt in In- und Exspiration, gegebenenfalls kombiniert mit Atemmanövern wie Husten oder „Schnüffeln“. Das Anheben der Arme und Verschränken hinter dem Kopf führt zu einer Erweiterung der Interkostalräume und erleichtert den Zugangsweg. Wird eine Hand auf die kontralaterale Schulter gelegt, dreht sich die Scapula nach aussen, so dass auch der Bereich retroskapluär weitgehend beurteilt kann. Der Schallkopf wird zunächst entlang der Längslinien am Thorax (Paravertebrallinie, Medioklavikularlinie, vordere, mittlere und hintere Axillarlinie, Skapularlinie und Paravertebrallinie) geführt. Ergänzend erfolgen schräge Schnittführungen entlang der Interkostalräume von dorsal nach ventral. Supraklavikulär können die Lungenspitze und Teile der Subklavia-Gefässe eingesehen werden, transjugulär das vordere obere Mediastinum.
Befundbeschreibung und Dokumentation erfolgen nach den üblichen Kriterien.

Abb1 (Knorpel). Der US passiert den Rippenknorpel schneller als den Interkostalraum. Deshalb ist der Eintrittsreflex an der viszeralen Pleura artefiziell etwas angehoben.

Abb 2 (Rippe). An der Rippenoberflächen kommt es zu einer Totalreflexion der US-Wellen mit entsprechendem Schallschatten. Durch Atemmanöver können subpleurale Konsolidierungen auch hinter dem Rippenreflex entdeckt werden.

Abb 3 Interkostalschnitt zwischen 3. und 4. Rippen im Bereich der vorderen Medioklavikularline. Es zeigen sich die Ansätze der Pektoralmuskulatur, hinter den Interkostalmuskeln der Pleuraspalt und der echogene Eintrittsreflex der viszeralen Pleura.

Gebhard Mathis

Untersuchungsstandard für die transthorakale Sonographie

20.05.2013
Richtlinie & Standard / Thorax

Die Thoraxsonographie bietet bei entsprechender Fragestellung bei vielen Erkrankungen des Brustkorbes und der intrathorakalen Organe (exkl. des Herzens, sh. dazu Echokardiographie) bereits primär wichtige und diagnostisch hinreichende Aussagen. Bei einigen Erkrankungen liefert sie im Kontext mit anderen bildgebenden diagnostischen Verfahren wertvolle Zusatzinformationen. Bei manchen klinisch häufigen Fragestellungen (wie z.B. Pleuraerguss) ist die Thoraxsonographie die beste und per se Methode der Wahl.
An der gesunden Lunge wird der Ultraschall fast völlig reflektiert. Pulmonale Prozesse können mit US erreicht werden, wenn krankheitsbedingt luftfreies Lungengewebe an die viszerale Pleura reicht und dadurch ein Schallfenster eine pathologische Schalltransmission ermöglicht. Schallschatten finden sich am knöchernen Thorax. Die dadurch eingeschränkte Beurteilbarkeit kann durch Atemmanöver teilweise ausgeglichen werden. Transjugulär und parasternal ist das vordere Mediastinum bis zum aortopulmonalen Fenster einsehbar. Als weiterführende Untersuchungsverfahren bieten sich für das Mediastinum und die Lunge die transösophageale und transbronchiale Sonographie an, die allerdings vom Aufwand und der Handhabung invasive Untersuchungsverfahren sind.
Gerätetechnische Voraussetzungen
Für die Untersuchung am Thorax eignen sich alle Geräte der ÖGUM-Geräteweißliste der allgemeinen Anwendungen. Im wesentlichen handelt es sich um Geräte, die auch in der Sonographie von Abdomen und Schilddrüse Anwendung finden. Allerdings ist eine entsprechende Software-Einstellung gesondert zu erstellen.
Die Schallsonden müssen Frequenzbereiche abdecken, die sowohl für das Nahfeld als auch für hohe Eindringtiefen geeignet sind. Aktuell ist dies beispielweise eine hochauflösende Linearschallsonde mit einem Frequenzbereich um 5-10 MHz für die Darstellung der Thoraxwand und der Pleura. Für tiefer liegende Lungenläsionen und für das Mediastinum sind Schallsonden mit sektorähnlichem Bild und Frequenzen um 2—5 MHz erforderlich.
Je kleiner die Ankopplungsfläche letzterer Schallsonden ist, umso besser kann sie interkostal, im Jugulum oder in der Supraklavikulargrube aufgesetzt werden. Zu beachten ist, dass Geräteeinstellungen, die für die Echokardiographie gebräuchlich sind, für das übrige Mediastinum nicht geeignet sind. Fokusposition, Kontrast und Graustufentiefenausgleich müssen zur Darstellung der pulmonalen und mediastinalen Strukturen entsprechend angepasst werden.
Eine Farbdopplerausrüstung ist für die Basisuntersuchung nicht erforderlich. Ultraschalltechniken, die die Durchblutung darstellen (z.B. Fardoppler-, Kontrastmittelsonographie) erfordern entsprechende Geräte zur besseren Artefaktunterdrückung.

Untersuchungsvorgang
Die Untersuchung wird üblicherweise am sitzenden Patienten begonnen. Bei entsprechenden Indikationen (Mediastinum, Zwerchfell, Darstellung der ventralen Thoraxpartien) ist eine Rücken- oder Halbseiten- bis Seitenlage vorteilhafter. Die Untersuchung wird- in In- und Exspiration durchgeführt, gebenenfalls kombiniert mit forcierten Atemmanövern, Atemanhalt, Husten oder „Schnüffeln“. Das Anheben der Arme und Verschränken hinter dem Kopf führt zu einer Erweiterung der Interkostalräume und erleichtert den Zugangsweg zu den intrathorakalen Organen. Wird eine Hand auf die kontralaterale Schulter gelegt, dreht sich die Scapula nach aussen, so dass auch der Bereich retroskapluär weitgehend beurteilt kann.
Die Schallsonde wird zunächst entlang der Längslinien am Thorax (Parasternallinie, Skapularlinie, hintere, mittlere und vordere Axillarlinie, Medioklavikularlinie und Paravertebrallinie) geführt. Ergänzend erfolgen schräge Schnittführungen entlang der Interkostalräume von dorsal nach ventral. Für die Darstellung des Zwerchfells empfehlen sich bei Rücken- oder Halbseitenlage des Patienten Längs- und Querschnitte im Oberbauch mit nach kranial angulierter Schallsonde. Supraklavikulär können die Lungenspitze und Teile der Subklavia-Gefässe eingesehen werden. Das vordere Mediastinum wird transjugulär und parasternal in Links- und Rechtsseitenlage untersucht.
Befundbeschreibung und Dokumentation
Der Untersuchungsvorgang wird beschrieben. Pathologische Befunde werden in Lage, Form, Größe und Struktur beschrieben und bildlich festgehalten.

Diese Standards wurden am 18.02.06 erstellt. Ein Up-date ist 2009 geplant.
Wolfgang Blank, Reutlingen und Gebhard Mathis, Rankweil
für die Arbeitskreise Thoraxsonographie der DEGUM und der ÖGUM.

Ultraschall des äußeren männlichen Genitals

04.09.2019
Publikation / Urologie

„Ultraschall des äußeren männlichen Genitals“

Friedrich Aigner, Leo Pallwein-Prettner, Germar-Michael Pinggera
Erste deutsche Ausgabe erschienen im September 2019
ISBN: 978-3-9503296-6-7
Ultraschall des äußeren männlichen Genitals – ein kompaktes Kompendium, das alle Techniken vereint! Neben den aufwendig und hochwertig bebilderten Normalbefunden und Pathologien von Harnröhre, Penis und Skrotum widmet sich dieses Buch der B-Bild-Sonographie, dem Doppler-Ultraschall und auch dem Einsatz von Ultraschall-Techniken wie der Kontrastmittel-Sonographie und der Ultraschall-Elastographie. Die simultane Anwendung aller Ultraschall-Techniken (multiparametrischer Ultraschall) zeigt eine bessere Einschätzbarkeit von z.B. unklaren Hodenläsionen. Dieses Kompendium soll ein moderner, hilfreicher und vor allem übersichtlicher Begleiter sowohl im Rahmen der urosonographischen Ausbildung als auch bei komplexen Fragestellungen sein; es eignet sich somit für jeglichen Ausbildungsstand!

Prostata – Multimodale Bildgebung

02.05.2017
Publikation

„Prostata – Multimodale Bildgebung“
F. Aigner, L. Pallwein-Prettner
Erste deutsch Ausgabe erschienen im Jänner 2016
ISBN: 978-3-902933-39-3

Das Prostatakarzinom als häufigstes Karzinom des Mannes rückt immer mehr in den Mittelpunkt des Interesses, ähnlich dem Mammakarzinom der Frau (blue ribbon – pink ribbon). Sowohl urologischerseits, als auch radiologischerseits häufen sich die Anfragen, welchen Beitrag die moderne Bildgebung zur Detektion und zum Staging des Prostatakarzinoms leisten kann. Dieses Buch soll radiologische und urologische Sicht­ und Denkweisen, das Potential der multiparametrischen Bildgebung, aber auch Limitationen aufzeigen. Weiteres berichten wir über Systemvoraussetzungen, Interpretation, strukturierte Berichterstattung und bildgebend gezielte Biopsiemöglichkeiten.

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner