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„Appendizitis und Differenzialdiagnosen“ – DVD
A. Hollerweger, K. Dirks, J. Deuerling, P. Macheiner, T. Rettenbacher
Deutscher Ärzte-Verlag, 2008
ISBN 978-3-7691-0560-5
Appendektomie oder nicht?
Bei Verdacht auf Appendizitis ist die Ultraschalluntersuchung heute die Methode der ersten Wahl. In der Hand des Geübten ist sie ein sicheres und günstiges Diagnostikum ohne jede Strahlenbelastung. Sie ist als Bedside-Untersuchung sowohl in der Notaufnahme wie auch auf der Intensivstation verfügbar, kann beliebig wiederholt werden und sollte in jeder interdisziplinären Ultraschallabteilung Anwendung finden.Anhand eines einmaligen Bild- und Videomaterials führt Sie diese interaktive DVD Schritt für Schritt von den Grundlagen bis hin zu den Tricks und Tipps der Experten. Das interdisziplinäre Autorenteam hilft Ihnen, rasch und zweifelsfrei eine Appendizitis zu diagnostizieren und von den möglichen Differenzialdiagnosen zu unterscheiden. So lassen sich unnötige Operationen vermeiden.
20.05.2013
Publikation
Krankheiten des Gastrointestinaltraktes
Systematischer Atlas
Ulrich Meckler / Alois Hollerweger / Christoph Frank Dietrich
Deutscher Ärzte-Verlag, 2004
ISBN 978-3-7691-0434-9
Sichere Differenzialdiagnostik: Von der Sonomorphologie zur Diagnose
Ultraschallbefunde lassen sich mit Hilfe von herkömmlichen differenzialdiagnostischen Werken, die nach Diagnosen gegliedert sind, nicht immer zuverlässig einordnen.
Stattdessen beschreiben die Autoren die pathologischen Veränderungen des Gastro-intestinaltraktes, der Bauchwand und der Peritonealhöhle systematisch nach der auffälligen sonographischen Morphologie.
So gelangt man über Lage, Form und Kontur, Größe, Echomuster und Architektur des auffälligen Befundes zu einer Diagnose. Wo es möglich ist, liefern farbkodierte Doppler-verfahren eine weitere Eingrenzung des Befundes.
Damit wird der Leser zu einer strukturierten Bildanalyse angeleitet, die eine Differenzialdiagnose allein auf der Basis der sonographischen Gestalt ermöglicht.
Diese Herangehensweise entwickelt das bewährte Konzept aus „Meckler/Wermke: Sonographische Differentialdiagnostik“ weiter. Neben dem vorliegenden Band erscheinen in der Reihe „Sonographische Differenzialdiagnose“ weitere Einzelbände, die die einzelnen Organgebiete systematisch abhandeln.
Aus dem Inhalt: Bauchwand – Gastroduodenaltrakt – Intestinaltrakt – Mesenterium – Peritonealhöhle – Becken – Farbkodierte Dopplersonographie im Gastrointestinaltrakt
Vom Bild zur Diagnose
Umfassende Darstellung der Veränderungen des Gastrointestinaltraktes
Unter Berücksichtigung von B-Bild und Farb-Doppler
Sonderformat mit über 1200 großformatigen Abbildungen
Jede Differenzialdiagnose mit zugehörigem Bild und exakter Umzeichnung (Piktogramm)
Synopse häufiger Befunde am Ende jeden Kapitels
Klar strukturiert, prägnant beschrieben, übersichtlich dargestellt
20.05.2013
Publikation
Titianova, Niederkorn, Christova, Eds
Coty Ltd. 2008
ISBN: 978-954-90851-4-3
09.12.2013
Richtlinie & Standard / Echokardiographie
Die Echokardiographie hat sich in Österreich etwas abseits der ÖGUM und im Rahmen der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft (ÖKG) entwickelt, und so wurden bereits vor über 20 Jahren Richtlinien zur Ausbildung, Prüfung der entsprechenden Fähigkeiten und zur standardisierten Untersuchung entwickelt und seither regelmäßig aktualisiert.
Da die Arbeitsgruppe Echokardiographie der ÖKG als erste Sektion eine entsprechende standardisierte Prüfung der Untersucherfähigkeiten erarbeitete, die auch Voraussetzung für die Abrechenbarkeit der Untersuchung mit den Krankenkassen war und ist, werden weiterhin die diesbezüglichen Prüfungen ausschließlich von der AG Echokardiographie der ÖKG abgehalten und von der ÖKG die entsprechenden Dekrete ausgestellt.
20.05.2013
Publikation
„Ein Leitfaden für die Praxis“
Steiner, Schneider
3. Auflage; Springer Verlag; 2012
ISBN-13: 978-3642209376
Die Dopplersonographie ist in der Geburtsmedizin die einzige Methode, mit der wissenschaftlich nachweisbar die perinatale Mortalität in Hochrisikokollektiven gesenkt werden kann. Das Konzept für das vorliegende Buch basiert auf den didak- tischen Unterlagen und Erfahrungen aus den Ausbildungskursen für die Dopplersonographie, die Beantwortung der Wünsche und Fragen der Teilnehmer sind in die Manuskripte eingeflossen. In praxisnaher Gestaltung werden Tips für den Einsatz und Hinweise auf mögliche Fehlerquellen sowohl für Anfänger aber auch für den erfahrenen Kliniker angeboten. Das Kompendium ist eine wertvolle Vorbereitungsunterlage auf die in Deutschland derzeit vorgesehene praktische Prüfung und das theoretische Kolloquium für die Zulassung zur Abrechnung der Dopplersonographie in Klinik und Praxis.
Dateien:
Vorwort (11.3K)
20.05.2013
Publikation
Das Skritptum zum österreichischen Schilddrüsen-Ultraschallkurs
www.facultas.wuv.at
ISBN 978-3-7089-0963-9
21.07.2025
Aktuelles /Info / Mamma
Third International Consensus Conference on lesions of uncertain malignant potential in the breast (B3 lesions).
Elfgen C, Leo C, Kubik-Huch RA, Muenst S, Schmidt N, Quinn C, McNally S, van Diest PJ, Mann RM, BagoHorvath Z, Bernathova M, Regitnig P, Fuchsjäger M, Schwegler-Guggemos D, Maranta M, Zehbe S, Tausch C, Güth U, Fallenberg EM, Schrading S, Kothari A, Sonnenschein M, Kampmann G, Kulka J, Tille JC, Körner M, Decker T, Lax SF, Daniaux M, Bjelic-Radisic V, Kacerovsky-Strobl S, Condorelli R, Gnant M, Varga Z.
Virchows Arch. 2023 Jul;483(1):5-20. doi: 10.1007/s00428-023-03566-x. Epub 2023 Jun 17. PMID: 37330436
Strain Elastography of Breast and Prostata Cancer: Similarities and Differences.
Daniaux M, Auer T, De Zordo T, Junker D, Santner W, Hubalek M, Jaschke W, Aigner F.
Rofo. 2016 Mar;188(3):253-8. doi: 10.1055/s-0041-106540. Epub 2015 Nov 3. PMID: 26529265
The Tomosynthesis Broken Halo Sign: Diagnostic Utility for the Classification of Newly Diagnosed Breast Tumors.
Deeg J, Swoboda M, Egle D, Wieser V, Soleiman A, Ladenhauf V, Galijasevic M, Amort B, Haushammer S, Daniaux M, Gruber L.
Tomography. 2023 Oct 24;9(6):1987-1998. doi: 10.3390/tomography9060155. PMID: 37987341
Peritumoural Strain Elastography of Newly Diagnosed Breast Tumours: Does Maximum Peritumoural Halo Depth Correlate with Tumour Differentiation and Grade?
Gruber L, Deeg J, Egle D, Soleiman A, Ladenhauf V, Luger A, Amort B, Daniaux M.
Diagnostics (Basel). 2023 Jun 14;13(12):2064. doi: 10.3390/diagnostics13122064. PMID: 37370959
Ultrasound-guided core needle biopsy of the breast: does frozen section give accurate diagnosis?
Mueller-Holzner E, Frede T, Daniaux M, Ban M, Taucher S, Schneitter A, Zeimet AG, Marth C.
Breast Cancer Res Treat. 2007 Dec;106(3):399-406. doi: 10.1007/s10549-007-9508-9. Epub 2007 Feb 21. PMID: 17318378
16.05.2018
Publikation
Nervensonographie kompakt: Anatomie der peripheren Nerven mit Landmarks
H. Gruber, A. Loizides, B. Moriggl
ISBN: 978-3662567531
Dieser Taschenatlas stellt erstmals die topographische Anatomie aller peripheren Nerven im Ultraschall mit Fokussierung auf spezielle Landmarken dar: mit den Punkten der optimalen Visibilität (POV). Annähernd alle Nerven des menschlichen Körpers sind mit hochauflösenden Schallköpfen bis zu 24 MHz im Detail dargestellt. Nützlich für den Anfänger wie für den Spezialisten-Nerven-Sonographeur, liefert dieser Atlas klare und schnelle Vorgaben über die Sono-Anatomie der Nerven. Speziell für Neurologen, Anästhesisten, Schmerztherapeuten, Radiologen, Rheumatologen und Chirurgen bietet diese standardisierte Anleitung klare Orientierung bei der Frage „Wo finde ich den Nerv am einfachsten“.
Der Inhalt
Hals – Oberarm/Unterarm/Hand – Stamm – Glutealregion – Oberschenkel/Unterschenkel/Fuß
Die Herausgeber
Priv.-Doz. Dr. Hannes Gruber
Ltd. Oberarzt der Abt. für sonographische Diagnostik und Intervention – konventionelles Röntgen und Durchleuchtung an der Universitätsklinik für Radiologie, Medizinische Universität Innsbruck – Tirol-Kliniken.
Priv.-Doz. Dr. Alexander Loizides
Oberarzt und stellv. Leiter der Abt. für sonographische Diagnostik und Intervention – konventionelles Röntgen und Durchleuchtung an der Universitätsklinik für Radiologie, Medizinische Universität Innsbruck – Tirol-Kliniken.
Univ.- Prof. Dr. Bernhard Moriggl
Direktor des Centre of Excellence in Anatomy, Stellv. Leiter der Sektion für Klinisch-Funktionelle Anatomie der Medizinischen Universität Innsbruck.
20.05.2013 Aktuelles/Info / Kinderheilkunde
20.05.2013
Publikation
Haller, Kollmann
1. Auflage, Thieme 2010
ISBN 978-3-13-146301-2
Das Buch richtet sich in erster Linie an Radiologietechnologen, medizinischtechnische Radiologieassistenten und andere Beschäftigte in der Radiologie in Ausbildung/Studium und Beruf, möchte aber auch alle anderen an der Sonografie interessierte Personen mit der Technik
vertraut machen.
Der Inhalt im Überblick
20.05.2013
Richtlinie & Standard / Thorax
Die Thoraxsonographie bietet keine Übersicht über den gesamten Thorax, jedoch einen Ausschnitt, der bei entsprechender Fragestellung im Kontext zu den Übersichtsdarstellungen wertvolle Zusatzinformationen liefert. In manchen klinisch häufigen Fragestellungen (wie z.B. Pleuraerguss) ist die Thoraxsonographie die beste und per se Methode der Wahl. An der gesunden Lunge wird der Ultraschall fast völlig reflektiert. Pulmonale Prozesse können mit US erreicht werden, wenn konsolidiertes Lungengewebe an die viszerale Pleura reicht und dadurch ein Schallfenster, eine pathologische Schalltransmission ermöglicht. Schallschatten finden sich am knöchernen Thorax, die insbesondere hinter den Rippen durch Atemmaöver überbrückt werden können. Transjugulär ist das vordere obere Mediastinum bis zum aortopulmonalen Fenster gut einsehbar. Als Ergänzung bieten sich hier die transösophageale und transbroncheale Sonographie an, die allerdings vom Aufwand und der Handhabung invasive Untersuchungsverfahren sind.
Gerätetechnische Voraussetzungen
Für die Untersuchung am Thorax eignen sich alle Geräte, die auch in der Sonographie von Abdomen und Schilddrüse bzw. Gefässen verwendet werden. Allerdings ist eine entsprechende Soft-ware-Einstellung gesondert zu erstellen: Ein hochauflösender Linearschallkopf von 5–7,5 MHz für die Darstellung der Thoraxwand und der Pleura. Für tiefer liegende Lungenläsionen sind 3,5-5 MHz erforderlich. Sektorschallköpfe lassen sich interkostal am besten applizieren, doch ist die Untersuchung auch mit Konvexschallköpfen möglich.
Für das vordere, obere Mediastinum sind Vektor-, Sektor- oder schmale Konvexsonden zu empfehlen. Je kleiner die Ankopplungsfläche, umso besser kann der Schallkopf im Jugulum oder in der Supraklavikulargrube aufgesetzt werden. Der Frequenzbereich sollte bei 3,5–5 MHz liegen. Zu beachten ist, dass Geräteeinstellungen, die für die Echokardiographie gebräuchlich sind, für das übrige Mediastinum nicht geeignet sind. Der Kontrast, die Bildrate und der Graustufentiefenausgleich müssen zur Darstellung der mediastinalen Strukturen entsprechend angepasst werden.
Untersuchungsvorgang
Die Untersuchung wird wenn möglich am sitzenden Patienten durchgeführt in In- und Exspiration, gegebenenfalls kombiniert mit Atemmanövern wie Husten oder „Schnüffeln“. Das Anheben der Arme und Verschränken hinter dem Kopf führt zu einer Erweiterung der Interkostalräume und erleichtert den Zugangsweg. Wird eine Hand auf die kontralaterale Schulter gelegt, dreht sich die Scapula nach aussen, so dass auch der Bereich retroskapluär weitgehend beurteilt kann. Der Schallkopf wird zunächst entlang der Längslinien am Thorax (Paravertebrallinie, Medioklavikularlinie, vordere, mittlere und hintere Axillarlinie, Skapularlinie und Paravertebrallinie) geführt. Ergänzend erfolgen schräge Schnittführungen entlang der Interkostalräume von dorsal nach ventral. Supraklavikulär können die Lungenspitze und Teile der Subklavia-Gefässe eingesehen werden, transjugulär das vordere obere Mediastinum.
Befundbeschreibung und Dokumentation erfolgen nach den üblichen Kriterien.
Abb1 (Knorpel). Der US passiert den Rippenknorpel schneller als den Interkostalraum. Deshalb ist der Eintrittsreflex an der viszeralen Pleura artefiziell etwas angehoben.
Abb 2 (Rippe). An der Rippenoberflächen kommt es zu einer Totalreflexion der US-Wellen mit entsprechendem Schallschatten. Durch Atemmanöver können subpleurale Konsolidierungen auch hinter dem Rippenreflex entdeckt werden.
Abb 3 Interkostalschnitt zwischen 3. und 4. Rippen im Bereich der vorderen Medioklavikularline. Es zeigen sich die Ansätze der Pektoralmuskulatur, hinter den Interkostalmuskeln der Pleuraspalt und der echogene Eintrittsreflex der viszeralen Pleura.
Gebhard Mathis
20.05.2013
Richtlinie & Standard / Thorax
Die Thoraxsonographie bietet bei entsprechender Fragestellung bei vielen Erkrankungen des Brustkorbes und der intrathorakalen Organe (exkl. des Herzens, sh. dazu Echokardiographie) bereits primär wichtige und diagnostisch hinreichende Aussagen. Bei einigen Erkrankungen liefert sie im Kontext mit anderen bildgebenden diagnostischen Verfahren wertvolle Zusatzinformationen. Bei manchen klinisch häufigen Fragestellungen (wie z.B. Pleuraerguss) ist die Thoraxsonographie die beste und per se Methode der Wahl.
An der gesunden Lunge wird der Ultraschall fast völlig reflektiert. Pulmonale Prozesse können mit US erreicht werden, wenn krankheitsbedingt luftfreies Lungengewebe an die viszerale Pleura reicht und dadurch ein Schallfenster eine pathologische Schalltransmission ermöglicht. Schallschatten finden sich am knöchernen Thorax. Die dadurch eingeschränkte Beurteilbarkeit kann durch Atemmanöver teilweise ausgeglichen werden. Transjugulär und parasternal ist das vordere Mediastinum bis zum aortopulmonalen Fenster einsehbar. Als weiterführende Untersuchungsverfahren bieten sich für das Mediastinum und die Lunge die transösophageale und transbronchiale Sonographie an, die allerdings vom Aufwand und der Handhabung invasive Untersuchungsverfahren sind.
Gerätetechnische Voraussetzungen
Für die Untersuchung am Thorax eignen sich alle Geräte der ÖGUM-Geräteweißliste der allgemeinen Anwendungen. Im wesentlichen handelt es sich um Geräte, die auch in der Sonographie von Abdomen und Schilddrüse Anwendung finden. Allerdings ist eine entsprechende Software-Einstellung gesondert zu erstellen.
Die Schallsonden müssen Frequenzbereiche abdecken, die sowohl für das Nahfeld als auch für hohe Eindringtiefen geeignet sind. Aktuell ist dies beispielweise eine hochauflösende Linearschallsonde mit einem Frequenzbereich um 5-10 MHz für die Darstellung der Thoraxwand und der Pleura. Für tiefer liegende Lungenläsionen und für das Mediastinum sind Schallsonden mit sektorähnlichem Bild und Frequenzen um 2—5 MHz erforderlich.
Je kleiner die Ankopplungsfläche letzterer Schallsonden ist, umso besser kann sie interkostal, im Jugulum oder in der Supraklavikulargrube aufgesetzt werden. Zu beachten ist, dass Geräteeinstellungen, die für die Echokardiographie gebräuchlich sind, für das übrige Mediastinum nicht geeignet sind. Fokusposition, Kontrast und Graustufentiefenausgleich müssen zur Darstellung der pulmonalen und mediastinalen Strukturen entsprechend angepasst werden.
Eine Farbdopplerausrüstung ist für die Basisuntersuchung nicht erforderlich. Ultraschalltechniken, die die Durchblutung darstellen (z.B. Fardoppler-, Kontrastmittelsonographie) erfordern entsprechende Geräte zur besseren Artefaktunterdrückung.
Untersuchungsvorgang
Die Untersuchung wird üblicherweise am sitzenden Patienten begonnen. Bei entsprechenden Indikationen (Mediastinum, Zwerchfell, Darstellung der ventralen Thoraxpartien) ist eine Rücken- oder Halbseiten- bis Seitenlage vorteilhafter. Die Untersuchung wird- in In- und Exspiration durchgeführt, gebenenfalls kombiniert mit forcierten Atemmanövern, Atemanhalt, Husten oder „Schnüffeln“. Das Anheben der Arme und Verschränken hinter dem Kopf führt zu einer Erweiterung der Interkostalräume und erleichtert den Zugangsweg zu den intrathorakalen Organen. Wird eine Hand auf die kontralaterale Schulter gelegt, dreht sich die Scapula nach aussen, so dass auch der Bereich retroskapluär weitgehend beurteilt kann.
Die Schallsonde wird zunächst entlang der Längslinien am Thorax (Parasternallinie, Skapularlinie, hintere, mittlere und vordere Axillarlinie, Medioklavikularlinie und Paravertebrallinie) geführt. Ergänzend erfolgen schräge Schnittführungen entlang der Interkostalräume von dorsal nach ventral. Für die Darstellung des Zwerchfells empfehlen sich bei Rücken- oder Halbseitenlage des Patienten Längs- und Querschnitte im Oberbauch mit nach kranial angulierter Schallsonde. Supraklavikulär können die Lungenspitze und Teile der Subklavia-Gefässe eingesehen werden. Das vordere Mediastinum wird transjugulär und parasternal in Links- und Rechtsseitenlage untersucht.
Befundbeschreibung und Dokumentation
Der Untersuchungsvorgang wird beschrieben. Pathologische Befunde werden in Lage, Form, Größe und Struktur beschrieben und bildlich festgehalten.
Diese Standards wurden am 18.02.06 erstellt. Ein Up-date ist 2009 geplant.
Wolfgang Blank, Reutlingen und Gebhard Mathis, Rankweil
für die Arbeitskreise Thoraxsonographie der DEGUM und der ÖGUM.
20.05.2013
Richtlinie & Standard / Urologie
(Stellungnahme der Fachgesellschaft noch ausständig)
Der Ausbildungsinhalt umfasst Niere, ableitende Harnwege, Prostata (auch transrektal) und Skrotum.
Ein 2-Stufenkonzept ist nötig, ein 3-Stufenkonzept sollte dann angestrebt werden, wenn die anderen Fächer ein solches ebenso haben.
Stufe 1:
ÖGUM-Mitgliedschaft
Sonoanatomie der Niere, Harnblase, Prostata und Hoden
Niere: Nierensteindiagnostik, Nierenstauung, Raumforderungen (cystisch und solid), Nierenanomalien, interne Nierenerkrankungen, Traumen
Prostata: Hyperplasie, Prostatakonkremente, Prostatacysten,
Tumore, Samenblasenstauung,
Skrotalinhalt: NH-Cysten, Varicocelen, Raumforderungen (solid und cystisch),
Abszesse, Hydrocelen, Traumen
Harnblase: Volumsbestimmung der Harnblase (Restharn), Blasentumore,
Blasendivertikel, Blasenwandhypertrophie
Theorie und Praxis: insgesamt 50 Stunden
Stufe 2:
ÖGUM-Mitgliedschaft
Mindestens 1 Jahr praktiziert im Level 1 mit dokumentierten Untersuchungen
Niere 1000 Untersuchungen, Skrotum, Prostata und Harnblase je 100
Davon 30% dokumentierte pathologische Befunde – mindestens 1 pathologischer Befund aus den zuvor angeführten Pathologien
Darüber hinaus FD-Untersuchungen (Niere, Skrotum, Prostata) und Nachweis der theoretischen und praktischen Beherrschung des FD.
140307
C. Kratzik für den AK Urologie (Niere, harnableitende Wege und männliches Genitale)
Information zur Aufwandsentschädigung bei Zertifizierungen:
Jedem Arbeitskreisleiter der ÖGUM ist es freigestellt, eine Aufwandsentschädigung für die Zertifizierung in maximaler Höhe von € 100,00 pro Antrag einzuheben.
04.09.2019
Publikation / Urologie
„Ultraschall des äußeren männlichen Genitals“
Friedrich Aigner, Leo Pallwein-Prettner, Germar-Michael Pinggera
Erste deutsche Ausgabe erschienen im September 2019
ISBN: 978-3-9503296-6-7
Ultraschall des äußeren männlichen Genitals – ein kompaktes Kompendium, das alle Techniken vereint! Neben den aufwendig und hochwertig bebilderten Normalbefunden und Pathologien von Harnröhre, Penis und Skrotum widmet sich dieses Buch der B-Bild-Sonographie, dem Doppler-Ultraschall und auch dem Einsatz von Ultraschall-Techniken wie der Kontrastmittel-Sonographie und der Ultraschall-Elastographie. Die simultane Anwendung aller Ultraschall-Techniken (multiparametrischer Ultraschall) zeigt eine bessere Einschätzbarkeit von z.B. unklaren Hodenläsionen. Dieses Kompendium soll ein moderner, hilfreicher und vor allem übersichtlicher Begleiter sowohl im Rahmen der urosonographischen Ausbildung als auch bei komplexen Fragestellungen sein; es eignet sich somit für jeglichen Ausbildungsstand!
02.05.2017
Publikation
„Prostata – Multimodale Bildgebung“
F. Aigner, L. Pallwein-Prettner
Erste deutsch Ausgabe erschienen im Jänner 2016
ISBN: 978-3-902933-39-3
Das Prostatakarzinom als häufigstes Karzinom des Mannes rückt immer mehr in den Mittelpunkt des Interesses, ähnlich dem Mammakarzinom der Frau (blue ribbon – pink ribbon). Sowohl urologischerseits, als auch radiologischerseits häufen sich die Anfragen, welchen Beitrag die moderne Bildgebung zur Detektion und zum Staging des Prostatakarzinoms leisten kann. Dieses Buch soll radiologische und urologische Sicht und Denkweisen, das Potential der multiparametrischen Bildgebung, aber auch Limitationen aufzeigen. Weiteres berichten wir über Systemvoraussetzungen, Interpretation, strukturierte Berichterstattung und bildgebend gezielte Biopsiemöglichkeiten.